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Vertrauenssache
13. Jänner 2006
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| Freundschaft, Intrigen, Misstrauen:
Sommergewitter Bild:
SN/dtv |
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Kristina Dunkers Roman "Sommer-gewitter" erzählt
die Geschichte von einer scheinbar unzerstörbaren
Freundschaft vier junger Menschen.
"Das war hier doch eine Party. Sollten wir
nicht alle fröhlich sein?"
"Sommergewitter" handelt von einer Gruppe von vier
Freunden, in der vollstes Vertrauen
untereinander herrscht. Wäre da nicht dieser eine
Tag. Der Tag, an dem sich innerhalb von nur wenigen
Stunden die gesamte Situation ändert. An dem aus
Freunden vermeintliche Täter werden. Die Freundschaft
wird auf eine harte Probe gestellt.
Es war der Nachmittag, an dem Ginie verschwand. Eigentlich
wollte sie nur kurz in den Wald, doch sie kam selbst
beim Ausbruch des Gewitters vom Baggersee nicht wieder
zurück. Hat vielleicht einer der
Burschen aus der Clique damit etwas zu tun? Wie sieht
es mit dem Vertrauen nun wirklich aus?
Was als eine harmlose Geschichte beginnt, entwickelt
sich im Laufe der Stunden zu einer Hetzjagd durch den
Wald. Schnell tauchen erste Verdächtige auf. Was
ist mit dem schüchternen Rüdiger? War er
es doch, der Ginie zuletzt gesehen hatte. Geschichten
von früher werden "ausgepackt" und eigentlich
sprechen alle Hinweise gegen ihn. Selbst Steffis Eltern
scheinen mehr zu wissen, als sie bereit sind zu erzählen.
Während sich die Freunde durch ihre Geschichten,
Gerüchte und Vorurteile selbst völlig fertig
machen, kämpft die Zeit gegen sie.
Innerhalb von nur wenigen Stunden scheinen die Freundschaft
und das Leben von Ginie zerstört.
"Sommergewitter" ist ein spannender psychologischer
Thriller, der die Gefühle der Jugendlichen in
einer Ausnahmesituation ausgezeichnet widerspiegelt.
Die Geschichte von einer Freundschaft, in der eine
ordentliche Aussprache schon längst überfällig
war. Ein genialer Roman, regt er
doch irgendwie dazu an, über
seine eigenen Beziehungen und Freundschaften nachzudenken
...
#roland lindner
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