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Game-Boy-Erbe
12. März 2005
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| Treuebonus: Auf dem "Nintendo
DS" laufen
auch die "alten" GBA-Spiele. Bild:
SN/mike |
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Nintendos neueste tragbare Spielkonsole ist seit
11. März auch in Österreich erhältlich.
FRITZ hat den "Nintendo DS" genauer unter die Lupe
genommen.
Der "Game Boy" ist erwachsen geworden. Aber Nintendos
tragbares Spielsystem wurde nicht zum "Game Man", sondern
nennt sich schlicht "Nintendo DS". Das DS stand anfangs
für "Developer System", also Entwicklersystem.
Da sich die Abkürzung aber als "Dual Screen" in
der Szene etablierte, wurde sie beibehalten. Der "DS" überrascht
nämlich mit einem Doppelbildschirmkonzept wie
der 80er-Jahre-Game-Boy-Urgroßvater "Tric-o-Tronic".
Wobei diesmal die beiden Bildschirme hintergrundbeleuchtet
sind und der untere sogar auf Druck reagiert. Das ermöglicht
die Eingabe über einen integrierten Stift oder
ein Plastikplättchen an einem Riemen, das sich
der Spieler über den Daumen streifen und damit
speziell Renn- und Ego-Actionspiele punktgenau steuern
kann.
Als ob das der Innovationen noch nicht genug
wäre, besitzt der "Nintendo DS" auch ein integriertes
Mikrofon, das auf Sprache oder Anblasen reagiert. Bei
SEGAs "Project Rub" können so z. B. Kerzen ausgeblasen
werden.
Die Designer haben trotz dieser Möglichkeiten
aber nicht auf die guten alten Druckknöpfe vergessen:
Neben dem Steuerkreuz verfügt der "DS" über
insgesamt sechs Tasten.
Im Gegensatz zu der kontinuierlichen Verkleinerung
der früheren Game-Boy-Modelle hat der Nachfolger
ganz ordentlich zugelegt. Der "DS" misst fast 15 x
8,5 x 3 cm im zusammengeklappten Zustand.
Nintendos neuestes Handheld überzeugt in Summe
mit innovativen Ideen und lässt auch in puncto
Grafik und Sound keine Wünsche offen. Erzrivale
Sony wird sich - nicht zuletzt, weil die Europapremiere
der "PSP" (Playstation Portable) vor kurzem auf Mitte
des Jahres verschoben werden musste - anstrengen müssen,
um den Vorsprung aufholen zu können.
#michael einböck
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