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Abenteuer Lanparty
6. November 2003
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| Heiße Action auf engem
Raum: LAN-Partys Bild: SN/jederlan |
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Zum zweiten Mal fand vor kurzem die Jederlan in
Salzburg statt. FRITZ-Mitarbeiter Lukas mischte sich
unter das (Netzwerkparty-)Volk.
Freitag, 20.00 Uhr: Vor der Mehrzweckhalle am Walserfeld
laden Jugendliche PCs, Bildschirme und Taschen aus den
Autos und tragen alles in die große Turnhalle,
welche bereits mit mehreren Bankreihen, Strom und Netzwerkverteilern
für die knapp 250 Computerspieler ausgerüstet
ist.
Schon nach wenigen Minuten haben die ersten ihre Computer
aufgebaut und spielen die verschiedensten Spiele, wie
Counter-Strike oder Warcraft, miteinander bzw. gegeneinander
im lokalen Netzwerk. Die meisten von ihnen sind mit
ihren Freunden oder dem Clan (Videospielvereine)
gekommen. Mädchen sind (leider) kaum anzutreffen,
was wohl am grundsätzlich mangelnden Interesse
des weibliche Geschlechts an Computerspiele liegen mag.
Gegen zehn Uhr trudeln die letzten Gäste ein und
die Hallenbeleuchtung wird abgedreht, nur mehr das gespenstische
Leuchten der Monitore erhellt die Halle ein wenig. Die
ganze Nacht hindurch wird gespielt. Erst in den frühen
Morgenstunden kapitulieren die meisten vor Müdigkeit
und gehen schlafen. Lange währt diese Ruhe nicht,
bereits nach 2-3 Stunden wird der Schlafplatz unter
dem Tisch wieder verlassen und der verlorene Schlaf
mit Kaffee und Energydrinks ausgeglichen.
Inzwischen macht sich Unmut breit: Das Netzwerk ist
extrem langsam und spielen wird fast unmöglich.
Noch dazu sollten eigentlich Turniere gespielt werden.
Die Organisatoren geben zwar ihr bestes, doch ein Virus
hat viele der Computer befallen und blockiert die Leitung.
Erst gegen Abend bessert sich die Lage.
Den ganzen Samstag über kämpfen Clans in
den Turnieren um diverse Sachpreise gegeneinander. Vor
allem Counter-Stirke wird auf hohem Niveau gespielt.
Wer zu Hause nicht ausreichendes trainiert
hat, hat nicht die geringste Chance, auch nur einen
Punkt zu machen. Egal ob am Bildschirm ein Autorennen
durch die Alpen oder einen Schiesserein in einer Raumstation
gezockt wird, wer sein Spiel nicht absolut
perfekt beherrscht, kann gleich im Vorhinein aufgeben.
In der zweiten Nacht wird es schon relativ bald leise.
Vierzig Stunden ohne Schlaf ist dann doch etwas zu viel
und erst Sonntag Vormittag wird weitergespielt. Aber
nur bis Mittag, dann ist nämlich endgültig
Schluss. Langsam leert sich die Halle und den Gästen
bleibt die Erinnerung an eine nette Lanparty.
Die Organisatoren haben derweilen mit Problemen ganz
anderer Art zu kämpfen: Bis Sonntag Abend muss
die Halle von jeglichem Müll befreit und die Ausrüstung
abtransportiert sein.
#lukas gasser
IMBILD Jederlan
#2 
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