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Frühstück
am Strand ...
19. März 2003
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| Nach dem Schwimmen gibt's Futter
Bild: SN/miriam |
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... aber zuerst heißt's eine Stunde schwimmen.
Aus dem Zweier-Team von Benedikt und mir ist übrigens
mittlerweile ein halber Schwimmverein geworden.
Seit letzter Woche kommt täglich die Simone mit,
eine total nette Schweizerin. Auch der Chris (der Vollblut-Ami
aus dem Laufteam) schwimmt schon. Mit Begeisterung.
Und der Harry paddelt mit dem Surfboard mit, damit er
sich seine Kraft fürs Apnoe-Tauchen draussen sparen
kann.
Sogar der Sebastian ist einmal mitgekommen. Es hat
zwar immense Überredungskunst gekostet, aber finally:
7.45h beim Waikiki-Aquarium! (Mit den Schweden hat man
normalerweise nie vor Mittags zu rechnen.) Er kommt
wieder mit hat er gemeint, denn "irgendwie hats
schon was"!
Find ich auch. Immerhin schwimmen wir ganz allein mitten
draussen im Pazifik. Mit Blick auf Honolulu, und unter
uns Schildkröten und sonstige (ab und zu schon
fast zu grosse!) Fische. Wir schwimmen immer an einer
imaginären Linie entlang hinaus in den Ozean, bis
wir ca. einen Kilometer weit draussen sind. Wir orientieren
uns an zwei Wolkenkratzern die in Downtown Honolulu
stehen und vom Meer aus zu sehen sind. Wenn wir uns
- Luftlinie- in etwa in der Mitte der zwei Türme
befinden, wissen wir, dass wir jetzt nach steuerbord
"drehen" können, weil wir weit genug
draussen sind um das Riff zu umschwimmen.
Die Strecke geht dann an die drei Kilometer bis ans
Ende Waikikis zum Pink Hotel, wo wir wieder ans Ufer
schwimmen. Je nach Strömung ist man da eine gute
Stunde unterwegs. Mindestens. Je nachdem wievielen Schildkröten
wir begegnen um ihnen ein Stück mit zu tauchen.
Am Abend davor werden Rund-Emails geschickt, wer für
welchen Teil vom Frühstück am Strand nach
dem Schwimmen zuständig ist: Früchte, Baguette,
Juice, etc... Das ist immer ein gelungener Abschluss.
Jeder bleibt je nach Uni-Zeiten, Lust und Laune zum
sonnen, reden und essen hinterher.
Da gibt´s dann immer heisse Diskussionen, wie
zum Beispiel über den (kommenden) Irak-Krieg. Der
Benedikt ist ja für Weltfrieden. Er wird übrigens
bestimmt einmal ein guter Politiker!
Gestern haben wir eine Kamera zum Schwimmen mitgenommen.
So eine Einweg-Kamera mit Plastikgehäuse die auf
dem Wasser treibt. Wir haben etliche Fotos geschossen
draussen, von der beeindruckenden Ober- und Unterwasser-Welt.
Beim Schlangenlinien-schwimmen durch die Surfer hindurch
an den Strand haben wir sie leider verloren.
Ich bin daraufhin später bei dem Lifeguard beim
Aquarium gewesen, ob sie nicht irgendjemand gefunden
habe. Er hat gemeint, die beste Idee ist, ich hole mir
einfach eine Taucherbrille und tauche dort herum um
sie zu suchen. Da hatte er wohl einen wahren Geistesblitz.
Zwischen dutzenden von Surfern nach einer SCHWIMMENDEN
Kamera zu tauchen. Alles klar. Warum er Lifeguard geworden
ist brauch ich ihn ja nicht mehr zu fragen *G*. Die
Kamera ist jedenfalls futsch, aber beim nächsten
Mal werd' ich sie festbinden!
bis bald, eure
#miriam
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