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Game-Boy-Konkurrenz
3. Oktober 2003
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| Außen pfui - innen hui:
der GP32 Bild: SN/mitsui |
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Anfang November soll die tragbare Videospielkonsole
GP32 (angeblich) den Handheldmarkt revolutionieren.
Erste Daten & Fakten.
Der japanische Konzern Mitsui möchte demnächst
- so wie auch Nokia mit dem N-Gage - in der Nintendo-dominierten
Welt der Handheld-Spielkonsolen mitmischen. Anfang November
soll der Multimedia-"Wunderwuzzi" Gamepark,
kurz GP32, auch die europäischen Spieler von ihren
Game Boys weglocken.
Rein äußerlich ist der GP32 sicher weit
entfernt von irgendwelchen Designer-Preisen (im Gegensatz
zum Game Boy Advance SP), die vorliegenden inneren
Werte können sich aber allemal sehen lassen:
Das Herzstück bildet ein 32-Bit-RISC-Prozessor
(ARM9) und das Fenster zur Welt besticht durch Echtfarben
in einer Auflösung von 320x240 Bildpunkten. Der
LCD-Monitor ist jedoch - wie die GBA-SP-Vorgänger
- unbeleuchtet, eine Beleuchtung ist aber separat
erhältlich.
Der GP32 kann mit dem PC gekoppelt werden (kabellos
wohlgemerkt!) und auf handelsüblichen SMC-Speicherkarten
(wie für Digitalkameras und mp3-Player verwendet)
Daten an die Konsole übertragen. Unter anderem
können auch Emulatoren - Programme, die andere
Spiel-Systeme "vorgaukeln" - auf das GP32
importiert und somit auch deren Spiele gezockt werden.
Sogar ein M.A.M.E.-Port ist schon erhältlich, mit
dem (ausgestorbene) Automatenspiele der 80er wieder
zum Leben erweckt werden können.
STORY: Arcade-Kult
Neben den Spielen - die Screenshots
sind wirklich vielversprechend - sorgen ein integrierter
mp3-Player, ein Image-Viewer (für die Familenfotos
unterwegs), ein E-Book-Reader und ein Movieplayer (für
Filme in den gängigen Formaten) unterwegs für
echtes Multimedia-Feeling.
Und wenn demnächst der 1. April wäre, würden
wir das alles für einen fiesen Scherz halten,
aber Mitsui legt noch einen drauf und kündigt
an, das Teil für sagenhafte 149 Euro auf den
Markt zu werfen. Unglaublich, oder?
Bevor wir jetzt alle in Freudentränen ausbrechen
und unser Taschengeld zusammenkratzen, sei noch gesagt,
dass FRITZ derzeit nur eine (vor Superlativen strotzende)
Presseaussendung vorliegt - sobald wir das Teil
in Händen
halten, wird es einem ausführlichen Test unterzogen
und bewertet *G*.
#michael einböck
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