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Drachenreiter
18. September 2004
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| Fantasy-Trilogie der Extraklasse:
Eragon Bild: SN/randomhouse |
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Ein Junge und sein Drache. Ein Geschichtenerzähler
und seine Geschichte. Ein Land, voller Abenteuer und
Intrigen. FRITZ hat sich in die Welt von "Eragon"
gelesen.
Immer tiefer folgt der Junge der Herde auf den Hügel.
Endlich bleiben die Tiere auf einer Lichtung stehen.
Er schleicht sich an, legt einen Pfeil auf die Sehne
seines Bogens und spannt ihn. Ein letzter Atemzug -
und ein Knall.
Bis zu der geheimnisvollen Explosion auf dem Hügel
war Eragons Leben ähnlich wie das anderer 15-Jähriger
in Alagaesia. Der blaue Stein, den der Bauernjunge inmitten
der verkohlten Erde fand, sollte jegliche Lebensplanung
allerdings über den Haufen werfen.
Es dauert nicht lange und dem Stein entschlüpft
ein kleiner, tollpatschiger Drache - der übrigens
der letzte Überlebende seiner Art ist. In Carvahall,
Eragons verschlafenem Heimatdorf, werden die Geschichten
von Drachenreitern, Elfen und Zwergen aber schon eher
in die Märchenecke verbannt, denn zur wahren Historie
gezählt.
Umso mehr versucht der 15-Jährige, Saphira - sein
Drache ist ein Mädchen (mit allen Macken, die Frauen
nun mal so haben) - vor den Blicken der anderen Dorfbewohner
zu schützen. Einzig der Geschichtenerzähler
Brom findet heraus, was Eragon im Wald versteckt.
Als die bösen Mächte in Carvahall auftauchen
und auch den Hof von Eragons Familie niederbrennen,
flüchten Brom und er gemeinsam. Der alte Märchenonkel
entpuppt sich mit der Zeit als wichtige Figur in der
Geschichte Alagaesias, die viel komplizierter ist, als
Eragon je vermutet hätte.
Brom wird Eragons Lotse durch einen Wust von politischen
Intrigen und Fallen. Die Situation in Alagaesia ist
derart verworren, dass selbst die Guten nicht immer
ihre Ziele preisgeben können. So bleibt auch Brom
immer ein kleines Fragezeichen. Er lehrt Eragon mit
dem Schwert zu kämpfen, Magie zu nutzen und Drachen
zu verstehen.
Doch woher, um alles in der Welt, weiß Brom diese
Dinge? Woher kennt Brom die Pläne des Herrschers
Galbatorix und seiner Schatten? Warum erzählt er
so wenig von seiner eigenen Geschichte, wenn er doch
Geschichtenerzähler ist? Und was hat das Schicksal
eigentlich mit uns allen vor . . . ?
Für alle Fantasybuch-Liebhaber - von Harry Potter
über Herr der Ringe bis hin zur Avalon-Trilogie
- ist das 600 Seiten schwere "Drachenei" Eragon
von Christopher Paolini auf alle Fälle ein gefundenes
Fressen! Ach ja, und noch was: to be continued . . .
#dini lettner
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