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Cross-Country #4
Grand Canyon, Las Vegas, San Diego und Hollywood - für FRITZ-Mitarbeiterin Dini hat der Endspurt ihrer Cross-Country-Reise begonnen ...

#4: Grand Canyon, Las Vegas, San Diego und Hollywood
#3: National Parks im US-Westen
#2: Washington DC, Cleveland, Chicago, South Dakota
#1: Virginia Beach

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Freerider-Camp
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Cross Country #3
29. Dezember 2005

Cross-Country #3- USA von Ost nach West - Der US-Blog

Der Sonne hinterher - ab in den Westen der USA. Bild: SN/dini

 
Nach den Städten im Nord-Osten der USA führt der Weg von FRITZ-Mitarbeiterin Dini nun gen Westen zu den National Parks. Hitze und Eiseskälte, scharfes Chili und der billigste Kaffee meines Lebens, Prärie und heimisch anmutende Berge....

Tag 5: Wo sind wir? In der Nacht hat der Nationalpark "Badlands" ja wenig spektakulär ausgesehen, aber jetzt, in der Morgensonne? Atemberaubend. Auf einer riesigen Ebene stehen auf einmal Lehm-Sandberge. Die meisten sehen wie eine überdimensionale Tropf-Sandburg aus, andere haben rosa Streifen - darüber hängen dichte, graue Wolken. Jenn und ich klettern aus unserem viel zu kleinem Kinderzelt (ist gerade bei Walmart in Aktion gewesen und wer konnte ahnen, dass dieses Zelt sooo klein ist?) und erkunden die Gegend. Wir könnten genauso gut am Mond sein.

Am Weg zurück zum Highway trinken wir unseren billigsten Kaffee: 5 Cent pro Tasse - mehr war dieses heiße Wasser mit Braunstich auch nicht wert. Das Frühstück in der Touristenfalle "Wall-Drug" ist aber nicht schlecht - Scrambles Eggs and buttered Toast. Das Ambiente passt auch irgendwie Lucky-Luke-mäßige Holzschwingtüren, Cowboyhüte auf jedem dritten Kopf - wir sind scheinbar im wilden Westen angekommen.

South Dakota erfüllt dann auch alle Western-Klischees. Scheinbar endlose Prärie neben golden leuchtenden Getreidefeldern, meilenweit kein Zeichen von Zivilisation (wenn uns da das Auto eingegangen wäre: danke!), die Luft flimmert ein bisserl vor Hitze. Fehlt nur noch Clint Eastwood, wie er auf seinem Pferd einen Grashalm kaut..

Die Nacht dazu war ein reizendes Kontrastprogramm: auf einem komischen Campingplatz mit versperrten Sanitäreinrichtungen - ein bisserl frisch war's schon um zehn Uhr am Abend, als wir das Zelt aufgebaut haben, als wir acht Stunden später die Flucht ergreifen, war alles zu-, an- und eingefroren - ich inklusive. Ein 65-Cent-Refill-Kaffee an der nächsten Tankstelle und wir waren wieder fit.

Tag 6: Bin ich zurück zu Hause? Ist es schon Winter? Vor uns liegen Hügel mit Nadelwäldern, davor Seen und dahinter Berge, alles leicht "angezuckert". Die Luft wird kälter und klarer je näher Jenn und ich zum Yellowstone Nationalpark kommen. Dort erwarten uns neben Bisons und Bären Geysire und Wasserlöcher in den kräftigsten und schönsten Farben. Und eine eiskalte Nacht. Vielleicht hätten wir doch mehr als $ 14,99 in unser Zelt investieren sollen? Isomatten wären auch keine schlechte Idee gewesen. Für einen Arktisschlafsack hätte ich in dieser Nacht viel gegeben. Meiner war für +2 Grad Comfort gemacht. Die -10-Grad in der Nacht waren also nicht mehr ganz so komfortabel. Da haben auch meine 23-Gewand-Schichten nichts genützt.

Tag 7: Nationalpark Grand Teton. Ein Touristentag wie aus dem Bilderbuch. Auf unserem Programm steht eine Wanderung zu den Hidden Falls (die Krimmler Wasserfälle lassen grüßen), weiter zum Point of Inspiration (wer schon einmal auf den Schober gestiefelt ist, der weiß, wovon ich spreche) und dann rund um den Lake Jenny (die amerikanische Variante vom Fuschl See) - Beach-Girl Jenn ist wegen der Berge ganz aus dem Häuschen, ich fühle mich wie daheim.

Diese Nacht waren wir gescheiter. Statt als Eiszapfen ins Zelt zu steigen, haben wir ein recht gut gewürztes Chili (ich war nah am Feuerspeien) am warmen Lagerfeuer gespachtelt - Hitze von außen und innen!

Tag 8: Touristentag Nummer zwei: Salt Lake City. Ich bin alibi-mäßig 20 Minuten durch die Stadt gebummelt (nicht wirklich berauschend) und habe dann die Sonne bei Iced Coffee Toffee Flavor im Starbucks genossen - herrlich!
Die Nacht sind wir bei Freunden von Freunden von Freunden von Jenn untergekrochen - ein Bett, fließend Warmwasser, Kühlschrank und Mirkowelle - ich glaub', ich bin im Himmel!

Tag 9: Irgendwann am Nachmittag, nach Tonnen von verschiedenen Frühstücksflocken (habe natürlich alle sieben Sorten ausprobieren müssen) ist es soweit, Jenn und ich verabschieden uns von der Zivilisation und düsen wieder gen Süden in die wilde Natur - Zion Nationalpark. Statt verschneiten Wäldern erwarten uns hier Sand, Sonne, Hitze. So soll Campingurlaub sein!

Wir erreichen Zion irgendwann am späten Nachmittag - Wochenende - der Campingplatz ist schon belegt. Grunz. Also wieder zurück, etwas weiter hinten soll es einen offiziellen Wild-Campingplatz geben. Jenn ist gar nicht begeistert von der Idee, wieder einmal ohne gescheite Sanitäranlagen die Nacht zu überstehen. Nach einem dicken Lagerfeuer mit gegrillten Marsh-Mallows ist mein Beachgirl versöhnt - der zweite Busch rechts hinter unserem Zelt wird Jenns bathroom: "What a great spot!"

Tag 10: Der Nationalpark selbst ist eine ziemlich schmale Schlucht, auf deren Grund man entlang wandern kann. Die Touristenmassen (Wochenende) haben uns allerdings die Wanderlust genommen, also haben Jenn und ich unsere Jause schon nach einem Fünf-Minuten-Marsch auf einem großen Felsen am Fluss ausgepackt. Zur Abwechslung haben wir Sandwiches gegessen - das Schaumgummitoastbrot war erstaunlicherweise noch immer "gut" - weder härter noch weicher als am ersten Tag - äußerst suspekt. Aber ok, andere Länder, anderes Brot.

So, das war's für diesen Blog, der Endspurt folgt bald: Crand Canyon, Las Vegas, San Diego und LA samt Hollywood: ein würdiger Abschluss - aber lest selbst... ;)

#dini lettner

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Cross-Country #1- USA von Ost nach West - Der US-Blog
 

 

USA-Bilder #3
 
 

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