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Weblog - Rio de Janeiro - Günther Schmidhuber
Cross-Country #4
Grand Canyon, Las Vegas, San Diego und Hollywood - für FRITZ-Mitarbeiterin Dini hat der Endspurt ihrer Cross-Country-Reise begonnen ...

#4: Grand Canyon, Las Vegas, San Diego und Hollywood
#3: National Parks im US-Westen
#2: Washington DC, Cleveland, Chicago, South Dakota
#1: Virginia Beach

Freerider-Camp - SAAC - Lawinen - LVS-Gerät
Freerider-Camp
Das Fahren abseits der Piste birgt viele Gefahren. FRITZ hat an einem Lawinen-Camp teilgenommen, bei dem gelernt wird, die Risiken besser einzuschätzen.

USA-Blog #3
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Brasil-Blog #10
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King Kong
Der wohl größte und bekannteste Affe neben Donkey Kong erklimmt die Konsolen und den PC.

Cross Country #2
1. Dezember 2005

Cross-Country #1- USA von Ost nach West - Der US-Blog

On the Road: Der erste Teil führt Jenn und Dini nach South Dakota. Bild: SN/dini

 

Das Abenteuer wartet: FRITZ-Mitarbeiterin Dini und ihre amerikanische Freundin Jenn beginnen ihre Autoreise durch die Staaten etwas stressiger als geplant ...

Tag 1: Virginia Beach, noch immer! Jenn und ich haben viel zu viel Zeit mit Packen, Einkaufen und - Schande über uns, wir sind zu verfressen - Essen verblödelt. Statt acht a.m. sind wir so gegen fünf p.m., also am Nachmittag, gen Norden gerumpelt. Unser Washington-DC-Aufenthalt war dementsprechend kurz. Capitol gesehen, check (auf unserer imaginären Liste der Sehenswürdigkeiten abgehakt). Das Weiße Haus hat sich versteckt, nach 20-minütiger Suche dann endlich: gesehen, check. Und das war auch schon der erste Tag "on the road", ab in die Heia.

Tag 2: Ziel Chicago. Doch das Muster vom Vortag setzt sich fort und wir schaffen's mal wieder nicht an unser Ziel. Diesmal nicht wegen unseres Schlendrians, nein, wir haben eine Gratis-Futter-Übernachtungsmöglichkeit gefunden. Jenn's Grandparents waren gerade zufällig in Cleveland bei einer Tante zu Besuch - bei eben dieser älteren Dame haben wir uns auch breit gemacht. Gemeinsam mit Jenns Großeltern haben wir zuerst ihren Kühlschrank geplündert (Schaumgummitoast und Spraydosen-Butter darf scheinbar nicht einmal bei Über-Achzig-Jährigen im Fridge fehlen - siehe Cross-Country #1) und sind danach zum Baseballstadion gedüst: Haben also zu viert die Cleveland Indians mit "hooooo'doooog" in der einen und "cooooul' beaaa" in der anderen Hand angefeuert - alles for free - i love jenn's gran'pa!

Tag 3: Chicago, endlich. Es ist erstaunlich schwer gewesen, ein (billiges) Hotelzimmer zu bekommen. Des Rätsels Lösung: die Rolling Stones spielen genau an diesem Abend in Chicago. Da sind Scharen von Männern in Pyjamahosen mit aufgedruckten Stones-Lippen unterwegs - fast wie Fasching! Die Innenstadt selbst ist Stones-freie Zone, die Fans sind ab 18 Uhr alle beim Konzert.

Tja, und uns bleiben nur ein paar Stunden, die Metropole zu besichtigen. Aber Dank unseres tollen "Check-Systems" haben wir es irgendwie geschafft: Wir sind die wichtigen Avenues entlang geschlendert (Michigan Ave ist eine Maria-Hilfer-Straße im Riesenformat!), haben die Touristenplätze gesehen und waren am "Strand" - Lake Erie ist so groß, dass es dort wirklich einen Sandstrand mit netten Wellen gibt. Irrsinnig schräg: Flutlicht-Beachvolleyball-Plätze, direkt hinter dem Strandstreifen die Wolkenkratzer (in der Nacht eine umwerfende Skyline ), die Mischung aus "Meeresrauschen" und City-Lärm. Die Zeit am Strand hat sich "unecht" angefühlt: der Sand war so weich, die Geräusche gleichzeitig weit weg und doch ganz nah und die Gerüche undefinierbar. Dream-like.

Die Chicagoer Pizza danach war umso realer: eine Panpizza mit dickem, gefülltem knusprigem Rand - aber nicht so fetttriefend, wie man sie bei uns kennt. Der krönende Abschluss war der Besuch in einem der guten, aber wirklich kleinen Blues-Clubs . Wahnsinn, die drei "alten Knacker" auf der Bühne haben gerockt und gejammt ohne Ende. Als dann noch ein vierter mit Mundharmonika auf die Bühne gekommen ist, konnt keiner im Raum mehr ruhig sitzen. Die doch etwas starken Cocktails dürften das ihre zu der beschwingten Atmosphäre im "Blues" beigetragen haben.

Tag 4: Eindeutig der teuerste Tag. Wisconsin ist ein ganz autofahrerfeindlicher Staat, seid gewarnt!
Aber der Reihe nach. Wir brechen also in aller Herrgottsfrüh leicht übernachtig gen Westen auf. Am Highway sehe ich die ersten Polizeiautos im Einsatz. Anders als bei uns sind in den USA die Fahrbahnen nicht durch Leitplanken sondern durch einen zirka vier Meter breiten Grasstreifen getrennt. Dort parken manchmal Polizeiautos und warten auf Temposünder, denen sie dann mit Tatüü-Tataa hinterher düsen.

Es geht aber noch besser: Vor uns fährt ein Polizeiauto, keiner traut sich zu überholen (und das bei einem Tempolimit von 65 Meilen pro Stunde = weniger als 110 km/h - Autofahren ist dort wirklich eine langweilige und langwierige Geschichte). Auf einmal "rast" (fährt nicht wirklich schnell) auf der anderen Straßenseite ein Auto vorbei. Der Polizeiwagen vor uns schaltet seine gesamte Blinke-Lamperl ein (und das sind wirklich viele und in allen Farben - das Bullenfahrzeug leuchtet jetzt also wie ein Hau-Den-Lukas-Automat auf der Dult) und driftet im Handbremsenslide durch den Grasstreifen auf die andere Fahrbahn.

Ganz begeistert von der eben gesehen Aktion und voller Freude, dass das langsame Polizeiauto endlich vor mir weg ist, wird mein Gasfuß ein bisserl schwerer. Keine fünf Minuten später, als wir gerade bergab fahren (und da wird man ja auch ohne extra Gas zu geben etwas schneller), versucht mich Jenn noch mit "Watch out!" zu warnen - vergebens. Da war ein anderes Blinkeauto auch schon hinter uns. 85 Meilen (zirka 140 km/h) statt der erlaubten 65 mph: das kostet in Wisconsin stolze 263 Dollar. Zu zahlen sofort, mit Kreditkarte oder Cash - sonst wird man verhaftet. Na bravo. Wenigstens war der Dollarkurs gerade im Keller. Meine Laune für die nächsten paar Stunden allerdings auch...

Am Abend war wieder alles paletti - von Schmollen keine Rede mehr. Der Sonnenuntergang in South Dakota hat zu Verzückung höchster Güte geführt. Mitten im Wild Wild West, am Horizont die Berge... doch davon mehr im nächsten Blog!

#dini lettner

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Cross-Country #1- USA von Ost nach West - Der US-Blog
 

 

USA-Bilder #2
 
 

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Virginia Beach - South Dakota. Bilder vom Beginn der Reise durch die USA.

 
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