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Strand in Sicht
16. Juli 2005
FRITZ-Mitarbeiter Günther wird das nächste
Studien-semester in Rio de Janeiro verbringen. In Web-Logs
berichtet er uns über seine Erlebnisse.
Wer Brasilien nur zur Hälfte gesehen hat, der
hat genug Schönheit für ein ganzes Leben
gesehen", soll Stefan Zweig, einer der bekanntesten österreichischen
Literaten, einmal gesagt haben. Ob er damit Recht hatte?
Ich habe nicht die geringste Ahnung.
Doch ich werde gerne versuchen, es herauszufinden.
Ab August studiere ich nämlich ein Semester in
Rio de Janeiro. Ja, richtig gelesen: Von der Mozartstadt
ins Land der Fußballgötter und des Sambas.
Im Rahmen meines Portugiesisch-Zweitstudiums kam ich
auf die Idee, eventuell ein halbes Jahr in Brasilien
zu verbringen. Zu verlockend und interessant waren
die Geschichten und Bilder, als dass man nicht ins
Träumen gekommen wäre von diesem Land auf
der anderen Seite der Welt.
Als sich mir noch zwei Studienkollegen anschlossen
und die beantragten Auslandsstipendien genehmigt wurden,
war die Reise sicher. Auf nach Rio, auf nach Südamerika,
auf in eine andere Welt!
Natürlich werde ich vieles hier vermissen, allen
voran Familie und Freundin - deren Begeisterung sich
verständlicherweise in Grenzen hielt. Immerhin
ist die Entfernung nicht gerade für einen schnellen
Wochenendausflug geeignet. Doch nach reiflichen Überlegungen
standen alle hinter mir. "Dies ist einfach eine Chance,
die einem im Leben nicht all zu oft geboten wird",
so der einstimmige Tenor.
So werden die nächsten sechs Monate meines Lebens
geprägt sein von Eindrücken von Menschen
und Kultur in einer der am dichtest besiedelten Städte
der Welt.
Natürlich möchte ich mein Auslandssemester
aber auch nutzen, um das Land zu bereisen. So stehen
Ausflüge in das Amazonasgebiet und in das weitläufige
Landesinnere von Brasilien auf dem Plan.
Aber ich bin auch gespannt auf den Alltag an der "Universidade
Federal do Rio de Janeiro" - und natürlich auf
die Copacabana, den wohl bekanntesten Strand der Welt.
Um auch die FRITZ-Leser am "brasilian way of life" teilhaben
zu lassen, werde ich ein Web-Log - auch "Blog" genannt
- einrichten, in dem ich Fotos und Geschichten für
euch bereitstelle.
Ich hoffe, eure Neugier geweckt zu haben und freue
mich schon darauf, euch aus dem Land des Sambas, des
Capoeiras und des Caipirinhas berichten zu können.
Bis bald!
#günther schmidhuber
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