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Ab in den Süden
11. März 2006
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| Lass die Sonne rein:
Kathrin schnupperte in Barcelona salzig-süße
Frühlingsluft.. Bild:
SN/feichtner |
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FRITZ-Mitarbeiterin Kathrin ließ den hartnäckigen österreichischen
Winter hinter sich und besuchte die sonnige Metropole
Barcelona.
Müsste Barcelona mit einem Wort beschrieben werden,
so wäre "kreativ" sicher in der engeren Wahl.
Wer die Bauwerke von Antoni Gaudi zu schätzen
weiß, der sieht die ganze Stadt als ein einziges
Kunstwerk - auf das seine Bewohner übrigens sehr
stolz sind, wenn man den Lobpreisungen zwischen den
ausführlichen Wegbeschreibungen aufmerksam Gehör
schenkt. Sehr zu meinem Leidwesen hielt besagter Architekt
absolut nichts von geraden Linien - und dafür
umso mehr von Stufen und Stiegen in allen Variationen.
Eine der größten Schwierigkeiten dieser
Reise stellte zweifellos die Tatsache dar, dass, wenn
man sich bei einem Einheimischen nach dem Weg erkundigt,
dieser nicht einfach nur mit "links", "rechts" oder "geradeaus" antworten
kann. Der Besucher wird mit einem enormen Wortschwall
- wahlweise in Spanisch oder Katalanisch - konfrontiert
und fühlt sich danach meist noch orientierungsloser
als vorher. Nicht zu verachten ist auf alle Fälle
die Küche in Barcelona: Hin und wieder finden
sich zwar kurios anmutende Speisen wie zum Beispiel
Reis mit Tomaten und Spiegeleiern auf den Speisekarten
- alles in allem hat die Hauptstadt Katalaniens aber
unzählige kulinarische Leckerbissen zu bieten.
Ich bin mir übrigens bis zum heutigen Zeitpunkt
noch nicht klar darüber, ob mir diese Kombination
nun geschmeckt hat oder nicht . . .
Ebenfalls beeindruckend sind die enorm breiten und
mehrspurigen Straßen - bei uns würde so
etwas als Stadtautobahn bezeichnet werden -, die im
enormen Kontrast zu den vielen kleinen und zierlichen
Gässchen stehen, welche vor allem im gotischen
Viertel zu finden sind.
Wer das "wahre" Barcelona abseits der Touristentrampelpfade
erkunden möchte, der sollte gut zu Fuß sein.
Wagt man nämlich das Abenteuer, in eine Nebenstraße
einzubiegen, dann entdeckt man nicht nur so manches
architektonische Schmuckstück, sondern erlebt
auch ein Stückchen katalanischer Lebensart - die
sich vor allem an den Verkaufständen lautstark
abspielt.
Bei einem abendlichen Spaziergang am Hafen, der Vergnügungsmeile
Barcelonas, kommt schließlich fast so etwas wie
Sommerstimmung auf - zu der nicht zuletzt die warmen
Sonnenstrahlen, der leichte Wind und der salzige Geruch
des Meeres ihr Übriges beitragen.
#kathrin feichtner
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