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Geständnisse
- Confessions of a dangerous mind
Chuck Barris (Sam Rockwell) hatte in den 50er und 60er
Jahren mit von ihm kreierten Shows wie "The Dating
Game" (hier zu Lande als "Herzblatt"
bekannt) und "The Gong Show" Geschichte geschrieben.
Barris' Spielshows generierten ihren Witz zumeist daraus,
sich über andere lustig zu machen, und senkten
nicht nur dauerhaft das Niveau des Flimmerkastens, sondern
auch die Hemmschwelle der großen Sender, für
Einschaltquoten fast alles zu tun. Chuck Barris, der
Vater seichter Unterhaltung.
Aber der Mann gibt vor, noch ganz andere "Berufe"
ausgeübt zu haben. Zumindest, wenn es nach seiner
Autobiografie geht. Für die CIA will er im Laufe
seiner Karriere als Spion mehr als 30 Menschen ermordet
haben. Die CIA dementiert freilich, und so stempelte
man Barris in den USA schnell zum Spinner ab.
George Clooneys Regiedebüt "Geständnisse
- Confessions of a Dangerous Mind" übertrifft
die (niedrig gesteckten) Erwartungen haushoch. Dieser
Mann kann mehr als nur gut aussehen. Nach einem gewitzt
gestrickten Drehbuch von Charlie Kaufman ("Being
John Malkovich") inszenierte Clooney die Geschichte
einer TV-Legende.
Inhaltlich verzichtet Neo-Regisseur Gerorge Clooney
auf eine Stellungnahme zu Barris' unglaublichem Doppelleben.
Es bleibt dem Zuschauer überlassen, ob er der Geschichte
glaubt oder nicht.
Info: 2-Disc-DVD-Set mit 5.1 Surround-Sound in Deutsch
und Englisch (inklusive Untertitel).
Die umfangreichen Extras erstrecken sich von Audiokommentaren
Clooneys und seines Kameramanns über die "wahre"
Geschichte Chuck Barris bis hin zu Ausschnitten aus
der "Gong Show".
#greuling/m2e
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