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Kampf-Notizen
Juli 2003
Die Siegerin steht fest: Kathi hat den Herausforderer
Max um Längen geschlagen. Satte 4,6 Kilo hat sie
abgespeckt - er hingegen ist dort, wo er angefangen
hat, bei Null *g*.
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ENDE
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| KATHI |
ENDE: - 4,6 kg
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Es
ist vollbracht: Sechs Wochen abwiegen, Maße
nehmen und sportlich sein sind vorüber. Das
Rad kann wieder gegen das Auto eingetauscht werden,
statt Situps geht es am Abend zum Eisessen. Auch
die nächtlichen Träume von Erdbeertörtchen
und Kaiserschmarrn dürften jetzt ein Ende
haben.
Ganz so schlimm war es aber eh nicht. Im Gegenteil:
Das richtige Speck-weg-Programm erst mal gefunden,
lief das Abnehmen fast wie von selber. Aber auch
nur fast.. Dank Herrn Montignac mit seiner Montignac
Methode, gab es in den letzten drei Wochen tagtäglich
Vollkornspaghetti mit Pesto, fettarmes Yoghurt
mit Marmeladen-Ersatz und viel Obst. Statt den
heißgeliebten Desserts kam nur mehr schwarze
Schoko (mit mehr als 70 % Kakao-Anteil) auf den
Tisch. Kein Zucker, kein Weißmehl und keine
stärkehaltigen Lebensmitteln lautete die
Devise. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen:
ganze 4,6 Kilo bin ich jetzt leichter, bis zu
dem von mir gesetzten Ziel fehlt allerdings noch
ein Stückerl. Das ziehe ich jetzt aber auch
noch durch.
Trotzdem, mein Freund sollte sich langsam einen
anderen Kosenamen statt "Speckimonster"
(!!!) einfallen lassen. Und meine Mutter darf
sich neue Ausreden ausdenken, dass ich ihr Gewand
nicht mehr anziehe. Ein "du dehnst mir alles
aus" gilt nicht mehr.
Und jetzt zu dir, Maxl: es war nett, deine Kampfansage
am Anfang des Geschlechterduells klang auch wirklich
vielversprechend.. aber wir Frauen haben doch
mehr Durchhaltevermögen, Willenskraft, Körperbewusstsein,...hihi..
;-)
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| MAX
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ENDE: 0,0
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Sechs Wochen voller "Anstrengung"
und Hoffnung auf ein besseres Aussehen, auf einen
schöneren Body, sind vorbei.
Mein Resumee ist leider etwas ernüchternd.
Trotz zahlreicher Betätigungen, sei es Tennis,
Schwimmen oder auch Gartenarbeit - nichts konnte
mir das gewünschte Ziel bringen. Meine Leidenschaft
für ausgiebige Fressorgien hielten sich auch
nicht in Grenzen und somit muss ich niedergeschlagen
bekannt geben, dass ich überhaupt nichts
(!!!) abgenommen habe.
Mein letzter Versuch, das Rennen mit Kathi spannender
zu gestalten - ein Urlaub in Schweden - half auch
nichts mehr. Ich habe verloren und bin zutiefst
bestürzt über meine Schwäche, meine
Hunger nicht unter Kontrolle zu haben. Das versprochene
Abendessen steht meiner Kontrahentin nach einem
klar gewonnenen Duell 100 prozentig zu und ich
werde es in vollen Zügen genießen *G*.
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| MAX
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TAG 18: 0,0
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Hmmmmm! Viel hat sich in den letzten
Tagen nicht abgespielt. Dem Waschbrettbauch komm
ich nicht wirklich näher (muss ja auch nicht
unbedingt sein) und die Kilos sind schwieriger
wegzubringen als ich am Anfang dachte. Bei diesen
extremen Temperaturen der letzten Tage /Wochen
fehlt mir irgendwie die Motivation, Sport zu betreiben.
Da geh ich schon lieber ab und zu auf ein kleines
Bierchen zum Abkühlen in den Biergarten.
Wenigstens vermiest das Wetter einem den Appetit.
Immerhin ein Lichtblick in der scheinbar endlosen
Dunkelheit meiner Abnehmphase.
Für nächste Woche ist jedoch wieder
einiges angesagt. Rolling Stones-Konzert in Wien,
Such a Surge in Salzburg und Sonnwende in Gastein.
Na dann. Prost , Mahlzeit. Bis nächste Woche.
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| KATHI |
TAG 18: - 2,2 kg
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Auf dem Weg zur Traumfigur wird kein
Versuch ausgelassen, die Kilos zum Schmelzen zu
bringen. "Weißt du, ich trenne jetzt
alles", erklärte ich am Wochenende der
Freundin meines Vertrauens. Zwischen Gröenemeyer-Gesang
und hunderte von Hörlustigen am Mönchsberg,
ihre Antwort: "Oh Gott, klingt gefährlich."
Klingt vielleicht so, ist es aber nicht: Das Prinzip
der Trennkost ist schnell erklärt: Kohlenhydrate
(KH) und Eiweiß (EW) werden getrennt, das
heißt Putenschnitzel wird nicht mehr mit
Kartoffeln gegessen, sondern mit Salat. Zwischen
den KH oder EW - Mahlzeiten müssen drei Stunden
liegen. Und dann gibt´s da noch die neutralen
Lebensmittel wie beispielsweise Salat, Gemüse,
Milchprodukte oder Frischkäse. Diese kann
man mit KHs wie auch mit EWs kombinieren. That´s
it. Und das soll wahre Wunder bewirken. Man wird
sehen. Ein Versuch ist es auf jeden Fall wert.
Achja und noch ganz was anderes: Am Freitag
geht es überraschend für eine Woche
in die Türkei. Luxushotel mit All-Inclusiv...
Ultra-All-Inclusive steht sogar im Katalog. Das
heißt: Frühstück, Spätaufsteherfrühstück,
Mittagsbuffet, Kaffe und Kuchen, reichhaltiges
Abendessen, Mitternachtssnack und zwischendurch
kleine Häppchen. Auch alle lokalen sowie
importierten alkoholischen Getränke sind
inkludiert. Ihr könnt euch vorstellen, welche
Auswirkungen das auf die Bikinifigur haben wird.
Eines steht auf jeden Fall fest: Ich werde viel
Aqua Gym betreiben, mich bei 40 Grad mit Aerobic
abstrampeln, Tennis und Golf spielen und man wird
sehen ob dadurch vielleicht das eine oder andere
Kilo den Kampf aufgibt. Und überhaupt, soll
ja auch das Meerwasser entschlackend sein.. Ich
halte euch auf jeden Fall auf dem Laufenden!
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| MAX
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TAG 14: -0,4
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Max ist wieder da!!! Die letzte Woche
musste ich mich einfach verstecken. Nachdem ich
in die falsche Richtung wanderte (siehe Tabelle),
musste ich mir so schnell wie möglich etwas
einfallen lassen. Ein Kurzurlaub in Italien wäre
ein guter Ansatz gewesen. Viel Sport, Sonne Wasser
und hohe Temeraturen bringen normalerweise den
Körper zum Schwitzen. Oder eben doch nicht.
Gerade wegen der heißen Temperaturen musste
ich dem Sport leider eine Abfuhr erteilen und
begrenzte mein Programm auf Sonnenbaden. Immerhin
bin ich jetzt schön braun. Essen in Italien
ist, wie jedermann kennt, ein Höchstgenuß
und selten zu verweigern. Tja...ich konnte mich
einfach nicht zurückhalten. Tägliche
drei Croissants mit Nutella, dazu ein Rührei
bestehend aus mindestens vier Eiern und einem
Cafe latte und zusätzlich einem Schinken-Käse-Brot
mussten einfach zum Frühstück verdrückt
werden.
Das Mittagessen fiel deswegen weniger üppig
aus. Zwei Vorspeisen und ein Hauptgericht und
eventuell eine kleine Nachspeise waren eher harmlos.
Doch der Abend stürzte mich tagtäglich
ins Verderben. Fünf Vorspeisen und mindestens
drei Hauptgänge waren einfach zu viel des
Guten. In Summe war ich nach diesem "Wellness"
- Urlaub nicht einmal verwundert, dass ich mehr
wog als zuvor. Deswegen aß ich in den folgenden
drei Tagen fast überhaupt nichts. Insgesamt
zwei Pizze und eine Lasagne waren meine hungerstillenden
Mittel. Und schwupps-di-wupps bin ich schon wieder
am Weg der Besserung. Viel Zeit bleibt mir nicht
mehr den Vorsprung meiner Kontrahentin einzuholen,
aber noch ist die Hoffnung nicht begraben.
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| KATHI |
TAG 14: - 1,5 kg
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Ein gerafftes Top in hellblau mit Blümchen
drauf, kurze, leicht transparente Röcke,
romantische Chiffon-Kleider - die Schaufenster
der Salzburger Innenstadt locken mit verführerischen
Angeboten. So unter dem Motto "weniger ist
mehr", findet man Hot Pants und Minis in
den verschiedensten Variationen. Auch die kurzen
Shirts, die den Bauchnabel ansatzweise durchblitzen
lassen, sind in den heißen Tagen ein Renner.
Nach den Fressatttacken der vergangenen Woche
ist er spätestens jetzt wieder da: der Wunsch
nach der Traumfigur. Ich sehe mich in Gedanken
schon in dem beigen, enganliegenden Kleid und
ich bin mir sicher: es würde verdammt gut
an mir aussehen. Wären da nicht die paar
Kilos zu viel.
Also gut, Mission Bikini geht in die nächste
Runde. Kleine Umstellungen im Abnehmplan müssen
allerdings durchgeführt werden: Das mit nach
vier nichts mehr essen, klappt nicht immer so
ganz, daher: ab jetzt kommt nur mehr Gesundes
wie Vollkornbrot, viel Obst, Yoghurt & Co.
auf den Teller, aber dafür über den
ganzen Tag verteilt. Und vor allem viel, viel
Trinken. Kein Cola, keine Multivitamin-Saft, nein,
natürlich nur Wasser. Auch das Sportprogramm
wird umgeändert: Bei dem schönen Wetter
ins Fitness-Studio? Nein, danke. Figur wird mit
Inline Skaten und Joggen täglich in Form
gebracht. Zusätzlich sind bei jedem Besuch
im Bad 40 Längen Pflicht. Aerobic-Stunden
werden mit Aqua Gym ausgetauscht. So, das klingt
schon besser. Jetzt haben die Kilos keine Chance
mehr.
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| MAX
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TAG 10: ?
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Der gute Max ist derzeit untergetaucht
und traut sich wohl gerade nicht auf die Waage
- aber er kommt schon noch dran *g* - FRITZ
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| KATHI |
TAG 10: - 1,3 kg
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Der vierte Tag beim Abnehmen ist der Schlimmste,
sagt man. Der Heißhunger auf Schoko, Eis
& Co steigt von Minute zu Minute und Sport
spielt nur mehr eine Nebenrolle.
Doch Tag vier war noch harmlos gegenüber
Tag fünf, sechs und sieben. Hungerattacken
kombiniert mit faul sein trieben die Kilos (exakt
0,60 kg!!) wieder in die Höhe. Da nützte
kein Ermahnen von Personal Trainer Renee. Auch
ein Blick auf die Bikinigirls in den verschiedenen
Männerzeitschriften schreckten mich nicht
mehr ab: es drehte sich einfach alles nur mehr
ums Essen. G'schmeckt hat's. Zumindest im Moment.
Dann kam das schlechte Gewissen.
Dafür ist jetzt damit Schluss. Jetzt gibt's
Radikalkur. Beim Baden wird auf das neue Cornetto
Whippy verzichtet, am Abend statt dem Himbeer
Daiquiri ein Soda Zitrone getrunken und wann immer
es geht wird ab jetzt Sport gemacht. Inlineskaten,
Aqua-Gym (bietet sich ja jetzt so gut an..) und
alles was die Kilos so schmelzen lässt. So
schwer kann Abnehmen doch auch nicht sein...
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| MAX
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TAG 7: + 0,9 kg
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Donnerstag und Freitag fuhr ich mit ein
paar Freunden zu unserem Haus am Obertrumersee.
Bei feinstem Sonnenschein und Fußballlaune
wären die Bedingungen für meinen Kilokampf
optimal gewesen. Wie gesagt wären.
Wir gingen zwar schwimmen und spielten Fußball,
aber in der Nacht kann man schwer Fußball
spielen. Was folgte war ein gemütlicher Abend
am Kaminfeuer mit unzähligen Dosen Bier.
Tja, dazu noch Pizza, Käsekrainer und Bratkartoffeln
und schon war alles wieder umsonst.
Haha, jetzt bin ich schon nicht mehr beim Abnehmen,
sondern beim Zunehmen. 80,9 kg lautet das unfassbare
Gewicht, dass ich auf der Digitalanzeige meiner
Waage feststellen musste. Ich glaub', ich hab
wirklich ein kleines Problem. Langsam aber sicher
zieht mir die Kathi davon. Aber so leicht geb
ich nicht auf. Ich kämpfe bis zum bitteren
Ende.
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| MAX
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TAG 5: - 0,2 kg
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Nachdem ich mich von Montag auf Dienstag
endlich ausschlafen konnte, war ich am nächsten
Tag viel motivierter bei der Sache. Gegessen wurde
nur zu den vorgegebenen Essenszeiten um 12:00
und 17:00 Uhr. Ein kleines Rindsgulasch mit Semmel
zu Mittag und am Abend zwei Toastscheiben mit
Frischkäseaufstrich.
Der Mittwoch fing sogar mit sportlicher Betätigung
an. Bei knapp 27° marschierte ich 5 Stunden
lang über den Golfplatz. Auch dies kann man
in die Kategorie Anstrengung stellen, ich war
nämlich nach der Runde ziehmlich fertig.
Nun gut: Durch den Wasserverlust in den 5 Stunden
musste ich danach irgendwie das erschwitzte wieder
aufnehmen. Das hab ich wohl oder übel übertrieben.
80 kg heißt 1 kg zugenommen. Oh Gott!! Ein
Fußball-Abend mit Chips und schwedischem
Dip , dazu Cola und Schokolade. Das kann auch
nicht gut gehen.
Aber der Donnerstag wird alles wieder ausbügeln.
Schwimmen, Beachvolleyball und Sonne machen den
Rückschlag im Nu zum Vorteil.
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| KATHI |
TAG 5: - 1,9 kg
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Ich habe gesündigt! Original Mozartkugeln,
diverse Schoko-Nougat-Würfel und andere Pralinen
ich konnte einfach nicht widerstehen.
Es ist aber auch gemein. Eine Life-Geschichte
über die Herstellung von Mozartkugeln genau
in die Abnehmzeit hineinzuverlegen. Aber was soll´s.
Es hat geschmeckt. Sehr gut sogar. Und ich habe
jeden einzelnen Bissen genossen. Abgesehen davon
soll Schokolade gar nicht so verboten sein - hat
mir Fotografin Doris Wild erklärt. Zumindest
nicht bei der Montignac-Methode. 15 Kilo hat ihr
Freund damit schon abgenommen: Der Clou dabei
ist, auf alle stärkehaltigen Lebensmitteln
wie Weißbrot, Kartoffeln & Co. zu verzichten.
Zucker soll natürlich auch vermieden werden.
Drei Kilo in der ersten Woche seien laut ihr damit
locker drinnen.
Also, ich werde mich genauer erkundigen und dann
berichten. Mit Montignac zur Traumfigur? Warum
nicht...
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| MAX
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TAG 3: - 1,2 kg
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Montag hieß es dann wieder packen
und ab Richtung Salzburg. Die Fahrt war bis auf
die unzähligen Baustellen und einer Geisterfahrermeldung
im Großen und Ganzen erträglich und
um 17.00 Uhr war ich dann auch schon zu Hause.
Als "kleine" Mahlzeit zwischendurch
gab's ein Sandwich an einer Autobahnraststätten.
Zum Abendessen genehmigte ich mir noch eine halbe
Pizza und das war's. Dadurch, dass mir das "harte"
Wochenende noch etwas in den Knochen steckte,
hatte ich auch weniger Appetit als normal und
bin dadurch meinem Ziel wieder einen Schritt näher
gekommen.
Wie gesagt, ich schaffe es auch ohne all zu großer
Anstrengung, die Kilos schnellst möglich
verschwinden zu lassen.
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| KATHI |
TAG 3: - 1 kg
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Jennifer Lopez hat einen, Claudia Schiffer
hat einen und ich jetzt auch. Die Rede ist (noch
nicht) von einem Knackpo und Waschbrettbauch,
sondern von einem Personal Trainer (PT). Er heißt
Renee und kümmert sich darum, dass meine
Kilos verschwinden. Dafür stellt er einen
Trainingsplan zusammen und sagt, wann was am Besten
gegessen werden soll.
Die Motivation liegt natürlich auch in seinen
Händen. Das Training für Woche eins
sieht so aus: Bauchtraining, eine Stunde am Tag
Radfahren und das im optimalen Fettverbrennungsbereich
(bei mir heißt das bei Puls 130), die Arme
mit Gewichten in Form bringen, eine Stunde vorm
Training Kohlenhydrate am besten eine Banane
- zu mir nehmen und ab 18 Uhr nichts mehr essen.
Dass meine Waage heute plötzlich ein Kilo
weniger anzeigt, liegt wahrscheinlich an seiner
Betreuung, oder daran, dass ich gestern schon
ab Mittag auf sämtliche Nahrungsmittel verzichtet
habe. Eines steht auf jeden Fall fest: Es wird
schwer für dich, Maxl!
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| MAX
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TAG 2: - 1,0 kg
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TAG 1 & 2: Dieses Wochenende hab'
ich wohl mehr gesündigt als abgenommen. Seit
vier Jahren war ich nicht mehr auf Besuch in unserer
Hauptstadt Wien. Wenn man nach so einer langen
Zeit seine Freunde wieder einmal besucht, kann
man das sportliche Programm einfach nicht konsequent
genug durchziehen.
Der Life-Ball und ein gemütlicher Nachmittag
in einem Heurigen tragen nicht wirklich zur Verwirklichung
meines Zieles bei, trotzdem zeigte die Wagge ein
Minus von einem Kilogramm an. Sachen gibt's?!
Ab Montag steht auf alle Fälle Power-Programm
auf meiner Tagesliste.
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| KATHI |
TAG 2: - 0,2 kg
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Eigentlich fing Tag eins ganz gut an:
ein äußerst gesundes Müsli, eine
Stunde radeln, Sit-ups im Fitness-Center und ein
knackiger Ruccola-Parmesan-Salat als Mittagessen.
Doch je später der Tag, desto mehr Niederlagen..
Kein Wunder: Life Ball stand an. Und eine kleine
Sünde wird bei dem Charity Event des Jahres
ja wohl erlaubt sein. Eine oder zwei.. Schließlich
kann man ja ab morgen wieder voll und ganz abnehmen.
Also, zusammenfassend: 6 Chicken Mc Nuggets,
diverse Spritzer und sonstige Getränke, eine
Zucker-Brioche Aidsschleife und ein paar Mozartkugeln.
Gut, das ist zuviel. Aber auch mein Gegner Max
hat Minus-Punkte zu verzeichnen (falls er zufällig
vergisst es zu erwähnen..): Noch um 3 Uhr
in der Früh genehmigte er sich nach einer
wilden Nacht einen Burger bei Mc Donalds. So schaut's
aus! Am Sonntag war die Welt wieder in Ordnung:
Schlafen, ein Müsli und am Nachmittag ein
paar Sushi und Frozen Yoghurt.. Bikinifigur,
ich komme!
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