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Peter Jackson's King Kong - GC - PC - PS2 - Xbox - Xbox360 - Spieletest - Review

Stark, stinksauer - und ziemlich groß: King Kong. Bild: SN/ubisoft

 
 


SYSTEMVERGLEICH

Affenstark
11. Dezember 2005

MIt "King Kong" demonstriert Ubisoft eindrucksvolll die Grafikstärke der Xbox 360.

Das Spiel hält sich auf der neuen Microsoft-Konsole ebenfalls an den von der Xbox bekannten Storymodus und die Team-Struktur - die detailliertere Grafik und die Effekte suchen aber ihresgleichen: Spiegelungen, Transparenzen und fantastische Mini-Animationen, so weit das Auge reicht.

Diverse Wassertümpel z.B. würde man am liebsten meiden, weil - abgesehen von den Krokodilen - alleine schon der Dreck darin so realistisch wirkt.

Auch Soundtechnisch wird hier nur vom Feinsten geboten: Knisternde Lagerfeuer, fauchende, kreischende und brüllende Tiere und realistisches Wasserrauschen lassen einen noch tiefer in das Abenteuer eintauchen.

Fazit: "King Kong" zählt auch auf der Xbox 360 zu den Top-Starttiteln. Anspielen ist Pflicht!

#m2e

 
 
Affentheater
25. November 2005

Der wohl größte und bekannteste Affe neben Donkey Kong erklimmt die Konsolen und den PC: "Peter Jackson's King Kong."

Wer kennt sie nicht? Die Geschichte von King Kong, dem Riesenaffen von Skull Island, der sich in die schöne Ann Darrow verliebte und letztendlich vom Empire State Building in den Tod stürzte – ein Klassiker eben. Ex-Splatter-Regisseur Peter Jackson (Herr Der Ringe – Trilogie, Bad Taste, Meet The Feebles, Braindead, Heavenly Creatures, The Frighteners) wagte sich an den Stoff heran und inszenierte einen sündhaft teuren Blockbuster, dessen Trailer – mich zumindest – nicht überzeugen kann.

Doch jetzt zum Game: Das offizielle Spiel zum Film ist angeblich in enger Zusammenarbeit mit Jackson entstanden, behauptet der Spielehersteller Ubisoft. Ob die Kollaboration Früchte getragen hat?

Spiele Jack, spiele Kong: Während in der Leinwandversion Oscarpreisträger Adrien Brody Jagd auf das haarige Monster macht, obliegt diese heldenhafte Aufgabe im Spiel euch. Ihr schlüpft in die Rolle des tapferen Jack Driscoll, der Ann (im Film gespielt von Naomi Watts) aus den Klauen des Ungeheuers retten muss.

Ubisofts „King Kong“ (freigegeben ab zwölf Jahren) ist kein reiner Ego-Shooter. Immer wieder übernimmt der Spieler auch den Part des acht Meter großen Primaten, der sich über schwindelerregende Abgründe schwingt und Dinosaurier bekämpft. Das Game präsentiert sich als flotter Mix aus Shooter und Adventure, der beweist: gut durchdachte, spannende Abenteuer kommen auch ohne Gewalt aus. Vor allem Jugendliche werden sich darüber freuen: das (verrufene) Ego-Shooter-Genre mit seinen hohen Altersbeschränkungen ist für die Jüngeren ansonsten nämlich eher schwer zugänglich.

Filmumsetzungen mangelt es häufig an Qualität, weil sie angesichts des enormen Zeitdrucks oft vorschnell an die Spielefront geschickt werden. Deshalb bleiben Games, die ihren großen Bruder auf der Leinwand haben, selten langzeitig im Gedächtnis. „Peter Jackson´s King Kong“ ist da eine Ausnahmeerscheinung: die virtuelle Welt von Skull Island begeistert – Spieler wie Zuseher – von der ersten Minute an. Alles funktioniert so reibungslos, logisch und keineswegs gekünstelt. Vieles wirkt spontan und extrem realistisch – angefangen bei den Inselbewohnern: Dinosaurier, Spinnen, Libellen, Schlammspringer, Riesenkrabben und Mega-Tausendfüßler folgen alle dem Prinzip der Nahrungskette. Groß frisst Klein. Jack kann beispielsweise herumkriechende Maden auf einem Speer aufspießen und damit giftige Spinnen von einem Eingang weglocken. Schießt er Flugsaurier vom Himmel, stürzen sich Raubtiere auf die Kadaver – der animalische Urinstinkt kann für wichtige Ablenkungsmanöver genützt werden. Realistisch: Raptoren-ähnliche Saurier meiden das Wasser, fürchten das Feuer oder streiten mit Artgenossen um die Beute.

Im Kampf gegen King Kong, die grimmigen Ureinwohner und die zahlreichen anderen Lebewesen der Insel ist Drehbuchautor Jack nicht allein: Der junge Matrose Jimmy, Hayes der Waffenexperte, Regisseur Denham und die schöne Ann stehen ihm tapfer zur Seite.

Beim Zusammenspiel mit den verschiedenen Figuren ist gegenseitige Unterstützung von enormer Bedeutung: Stirbt nämlich einer der Gefährten, ist das Spiel auch für euch zu Ende.

Feuer als Überlebensgrundlage: an einigen Stellen des Spiels sind Tore durch Dornenbüsche blockiert. Um die Büsche in Brand zu setzten benötigt der Spieler einen Speer – Knochen von herumliegenden Skeletten können ebenfalls verwendet werden – und natürlich Feuer. Letzteres zu finden, ist nicht immer leicht. Herden von überdimensional großen Bronto-Sauriern müssen durchquert, Wasserfälle umgangen und reißende Flüsse durchschwommen werden. Abgesehen vom Gameplay-Wechsel zwischen Kong und Jack, sorgen turbulente Floßfahrten für Spannung und Abwechslung. Immer wieder werden die unerwünschten Inselgäste von aufgebrachten Stämmen attackiert – Langeweile kommt auf Skull Island wirklich nicht auf.

Der gefährlichste Gegner im Spiel ist der V-Rex (die Ähnlichkeit zu T-Rex ist auch optisch gegeben ;-)) Während Menschen dem bissstarken Saurier nahezu hilflos ausgeliefert sind, nimmt es Kong gleich mit mehreren Rexen gleichzeitig auf. Er ringt sie nieder, knackt ihre Kiefer oder schleudert sie durch die Luft; er reißt Bäume aus, springt von Felswänden herab oder rammt die Fleischfresser in Grund und Boden.

Was wirklich beeindruckt, sind die verschiedenen Perspektiven und Größenunterschiede im Spiel. So wirken King Kong oder der V-Rex durch Jacks Augen riesengroß. Spielt man hingegen mit Kong erscheint die selbe Umgebung winzig klein.

Grafisch beeindruckt das Dschungelabenteuer mit wunderschönen Landschaften, realistischen Licht- und Schatteneffekten und flüssig animierten Charakteren. Der Sound tut ein Übriges: die hervorragende Geräuschkulisse, angereichert mit pompösen Melodien, sorgt für eine passende Atmosphäre und lässt den Spieler förmlich die Moskitos auf der Haut spüren. Auch an der Steuerung gibt es nichts zu bemängeln. Das große Finale: In New York geht es dann richtig zur Sache. Hier kann sich der Spieler als Kong noch einmal so richtig austoben, Autos durch die Luft schmeißen und eine noch nie da gewesene Spur des Chaos und der Verwüstung hinterlassen. Der letzte Akt, die legendäre Erklimmung des Empire State Buildings – besser hat man sie noch nie erlebt.

Wehmütig steht der Initiator der Tragödie, Carl Denham, vor dem Kadaver des Ungetüms und philosophiert ein letztes Mal: „Nicht die Flieger waren es, die Schöne hat das Biest getötet.“

Fazit: Egal wie der Film ausfällt, das Spiel ist überragend. Die Hoffnung auf ein ähnlich faszinierendes Leinwandabenteuer lebt somit wieder auf. Tolle Effekte, eine wundervolle Grafik und ein hervorragendes Gameplay – wer hier zulangt, macht sich garantiert nicht zum Affen.

#stephan kliemstein

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Peter Jackson's King Kong - GC - PC - PS2 - Xbox - Xbox360 - Spieletest - Review
 
  Peter Jackson's King Kong  

 

Spieler: 1
Genre: Action/ Adventure
Entwickler: Ubisoft
Vertrieb: Ubisoft

 
  IMBILD
screenshots
 
  SYSTEME

 
  INTERNET
www.kingkong game.com
Offizielle Homepage von "Peter Jackson's King Kong".
 
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