Mikro-Spielspaß
15. März 2006
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| Passt in jede Hosentasche:
Nintendos Game Boy Micro.. Bild:
SN/m2e |
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Gestochen scharfe Bilder, „intelligent“ leuchtende
Druckknöpfe und hand(y)liches Format: der Game
Boy Micro im FRITZ-Test.
Licht ins Dunkel: Schon mal vom Nintendo DS gehört?
Tragbare Spielkonsole, Doppelbildschirm, volle 3D-Darstellung,
Eingabestift . . . Alles klar, oder? Als Nintendo
das heiße Teil (hier
geht’s zum Test)
erstmals präsentierte, sprachen alle vom Game-Boy-Advance-Nachfolger.
Aber die japanische Spielefirma betonte vehement,
dass es sich nicht um das offizielle Nachfolgemodell
handeln würde. Da wurde klar, dass da noch was
im Busch lauerte . . .
Und so war es dann auch – mit dem Game Boy
Micro präsentierte Nintendo den „echten“ GBA-Nachfolger.
Eines vorweg: Der Game Boy Micro ist – rein
technisch gesehen – ein „stinknormaler“ Game
Boy Advance. Der große Unterschied zu seinem
aufklappbaren Vorgänger GBA-SP (hier
geht’s
zum Test) ist ein
"echter" hintergrundbeleuchteter Bildschirm. Das
zwei Zoll (ca. 5 cm diagonal) große Display
bietet zwar ein gestochen scharfes und kontrastreiches
Bild, es ist aber kleiner als in früheren Versionen
und so sicher nix für weitsichtige Spielratten. Über
einen seitlichen Drucktaster kann sowohl die Bildschirmhelligkeit
als auch die Lautstärke reguliert werden.
Durch das kleinere Display bzw. die insgesamt ziemlich
genial durchdachte und kompakte Bauweise hat Nintendo
den GBA auf unglaubliche 10x5x1,5 cm geschrumpft –im
Endeffekt ist das Teil kleiner als viele aktuellen
Handys, sprich: Mobiltelefone.
Drucksachen & Designschmankerl: Obwohl die
Schultertasten für „Langfinger“ ein
wenig umständlich zu bedienen sind, bieten die
Standardtasten (A, B) und das Steuerkreuz die beste
und weichste Bedienung aller bisher erschienenen
Game-Boys. Die Start- und Selecttasten sind erstmals
an der unteren Stirnseite angebracht und zeigen in
stylisch leuchtendem Rot oder Blau den aktuellen
Batteriestand an. Im Gegensatz zum GBA-SP hat Nintendo – domo
arigato - auch wieder einen Audio-Anschluss für
Standard-Kopfhörer integriert.
Kompatibel ist der Game Boy Micro „nur“ mehr
zu den (über 500) erhältlichen GBA-Spielen
- Game-Boy-Color-Module würden aufgrund ihrer
Größe ja auch das Gesamtkonzept des Mini-Game-Boys
ad absurdum führen.
Im Lieferumfang befindet sich neben des Game Boys
auch ein Ladegerät für den integrierten
Akku (Ladezeit ca. 2 Stunden, Spielzeit ca. 6 – 8
Stunden) und eine lässige schwarze Stofftasche – sieht
aus wie ein Diamantensäckchen aus Spielfilmen
. . . Zu haben sind die stylischen Winzlinge um 99,-
Euro in den Farben Pink, Grün, Blau und Silber.
Fazit: Auch wenn der Game Boy Advance schon wirklich
in die Jahre gekommen ist und den aktuellen Handheld-Konsolen
in puncto Grafik nicht annähernd das Wasser
reichen kann, so punktet die Micro-Version trotzdem
in allen Bereichen gegenüber seinen Vorgängern.
Speziell das helle Display und das echte Taschenformat
machen den GB Micro zum idealen Begleiter für
kurze Busfahrten, Arztbesuche oder dergleichen – hätte
Nintendo noch einen mp3-Player integriert, wäre
die Sache rundum perfekt geworden . . .
#michael einböck
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