 |
 |
| Scharfkrallig und ziemlich schlecht
gelaunt: Wolverine Bild: SN/activision |
|
 |
 |
Wolverine auf Solo-Pfaden
5. Juni 2003
Ohne die übrigen X-Men fährt Wolverine
im Action-Adventure "X-Men 2: Wolverine's Revenge"
seine Krallen aus.
Nachdem der zweite Teil der "X-Men" gerade
vor wenigen Wochen für volle Kinokassen sorgte,
soll Spielern jetzt mit der "X-Men 2: Wolverine's
Revenge" das Geld entlockt werden.
Wolverine ist mit dem tödlichen Shiva-Virus infiziert.
In der Rolle des Titelhelden ist es nun eure Aufgabe,
innerhalb von 48 Stunden das Rätsel um das Virus
zu lösen, um zu überleben. Zu allem Unheil
gilt es dazu die Testanlage zu infiltrieren, wo Wolverine
zu dem gemacht wurde, was er jetzt ist. Die Superkräfte
des behaarten Comichelden gehen ja bekanntlich auf fiese
Experimente des Militärs zurück.
In klassischer Action-Adventure-Manier kämpft
ihr euch durch zahlreiche 3-D-Level und nietet alle
Gegner um, die euch über den Weg laufen. Einzelne
Gegner sind ziemlich einfach aus dem Weg geschafft,
denn sind erst einmal die Klauen ausgefahren, gibt es
(fast) kein Entkommen mehr. Stürmen jedoch die
Bösewichte scharenweise auf euch zu, hilft der
so genannte "Strike"-Angriff. Mittels Kreistaste
wird eine von 24 wirkungsvollen Attacken ausgeführt.
Neben den Referenzen aufs Adventure-Genre finden sich
bei "Wolverine's Revenge" Anleihen aus diversen
Agenten-Spielen. Steht einem der Sinn einmal nicht auf
Brutalo-Action, kann sich Wolverine auch an seine Gegner
heranpirschen und sie lautlos außer Gefecht setzen.
Fazit: Leider ist "Wolverine's Revenge" nicht
so gut, wie es sein könnte. Ein Adventure, gepaart
mit Schleicheinlagen und einem äußerst coolen
Charakter ließe schließlich Hoffnung aufkommen,
oder? Zu viele Macken trüben allerdings den Spielspaß.
So läuft der Spieler aufgrund schlechter Kameraführung
in Minen oder verliert mitten im Kampfgeschehen den
nötigen Überblick. Außerdem sorgen äußerst
haarige (man bemerke die Ironie ;-) Stellen für
reichlich Spielfrust.
#chris
|