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| Rennsimulation mit innovativer
KI Bild: SN/empire |
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Intelligente Renngegner
19. Dezember 2002
"Total Immersion Racing" bringt Kontrahenten,
die nichts vergessen.
Fast monatlich werfen Spieleschmieden neue Rennspiele
auf den Markt, die um die Gunst der Kunden buhlen. Freilich
fällt es bei der Schwemme von Spielen oft schwer,
Innovatives vorzufinden. Stattdessen versuchen leider
viele Firmen mit wenig einfallsreichen 08/15-Games sich
ein Stück vom Kuchen abzuschneiden.
Einen anderen Weg sind die Jungs von Empire Interactive
gegangen. Obwohl "Total Immersion Racing"
auf den ersten Blick nicht viel Neues bietet, kann es
vor allem aufgrund der "intelligenten" Computergegner
punkten. Die gegnerischen Fahrer vergessen nämlich
nichts. Legt ihr euch beispielsweise in einem Rennen
mit einem Gegner an, wird euch der zwar nicht sofort
oder im nächsten Rennen rammen, sondern dann, wenn
sich ihm dazu die beste Möglichkeit bietet.
Neben den üblichen Optionen wie Einzelrennen oder
Multiplayer bietet "Total Immersion Racing"
den Karriere-Modus, der den Spieler mit Hilfe einer
packenden Story zu fesseln vermag. Begleitet wird der
Spieler dabei vom Manager des Teams, der zwischen den
Rennen dem Spieler seine Stimmung von erfreut bis wutentbrannt
spüren lässt.
Das Spiel bietet die Auswahl zwischen zehn Rennstrecken,
von denen fünf unter anderem der Hockenheim-Ring,
Monza und Rockingham originalgetreu übernommen
wurden und die anderen fünf von professionellen
GT-Fahrern entworfen wurden. In Sachen fahrender Untersatz
stehen 18 verschiedene Boliden wie der BMW M3 GTR, Audi
R8 oder der noble M12 GTO zur Auswahl.
Gleich zu Beginn sticht die brillante Grafik ins Auge.
Einerseits, weil diese sich wirklich gestochen scharf
präsentiert, und andererseits, weil sowohl die
Strecken als auch die Fahrzeuge mit viel Liebe zum Detail
programmiert wurden.
Fazit: Obwohl "Total Immersion Racing" außer
den rivalisierenden Computergegnern nicht viel Neues
bieten kann, ist es doch ein solides Rennspiel. Schade
nur, dass es bei der aktuellen Fülle von Rennspielen
leicht untergehen könnte - das hat es sich nämlich
wirklich nicht verdient.
#chris
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