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SN/Activision |
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Aller guten Dinge sind vier
23. Jänner 2003
Activision beweist mit "Tony Hawks Pro Skater
4", dass Skaten auch im vierten Anlauf immer noch
Spaß macht.
Für das Skate-Ass Tony Hawk ist es diesen Sommer
wirklich eng geworden. Nachdem der dritte Teil seiner
Spieleserie, obwohl sehr gut spielbar, mit wenig Neuem
aufwarten konnte, drohte "Aggressive Inline"
die Herrschaft im Funsportsektor zu übernehmen.
Dies dürften auch die Entwickler von Activision
erkannt haben und führten darum einige Neuerungen
ein, die den starken Einfluss von "Aggressive Inline"
erkennen lassen.
Als wohl wichtigster Punkt ist das bisher immer recht
rigorose Zeitlimit weggefallen. Ab jetzt darf somit
nach Herzenslust in den neun Levels herumgeskatet und
die besten Plätze für punktbringende Mega-Combos
ausgekundschaftet werden. Auch sind die einzelnen Aufgaben
nicht mehr von Beginn an vorgegeben, sondern werden
von den herumstehenden Passanten aufgegeben. Zur Auswahl
steht Altbekanntes wie eine gewisse Punktezahl zu erreichen
oder bestimmte Tricks auszuführen oder Neues wie
auf dem Board liegend ein Wettrennen zu absolvieren
und mit dem Skateboard Tennis zu spielen. Extravagant
zeigten sich die Spieleschmiede in der Entwicklung ihrer
Spezialtricks. So packt ihr beispielsweise bei entsprechender
Tastenkombination eine Gitarre aus dem Hosensack und
startet ein Solo.
Neu ist auch, dass nahtlos von einem Grind in den anderen
übergegangen werden darf, ohne dass vorher gesprungen
werden muss. Und Flatlandtricks lassen sich jetzt ohne
spezielle Tastenkombinationen durch einfachen Druck
aufs Steuerkreuz aus Manuals heraus ausführen.
Wie schon in den vorangegangenen Episoden gibt sich
auch der vierte Teil keine Blöße im Levelaufbau.
Diese sind riesig geraten und bieten viel Platz zum
Tricksen. Besonders cool ist der auffindbare Looping,
der mittels Skateboard überwunden werden darf.
Und natürlich ist wieder für Mehrspielerspaß
gesorgt. Auf der XBOX dürfen via Netzwerk sogar
acht Spieler ran, unverständlicherweise wird das
sich bereits in der Testphase befindliche XBOX Live
jedoch nicht unterstützt. Mit Skatern weltweit
um die Wette zu tricksen, hätte sicherlich einen
Mordsspaß gemacht.
Ehrlich gesagt, ich habe nicht gedacht, dass mich Tony
Hawks Welt noch einmal so begeistern könnte, nachdem
dasselbe Spielprinzip im Grunde genommen seit dem legendären
ersten Teil unverändert gewesen war. Aufgrund der
oben genannten Innovationen kann der vierte Teil der
Reihe jedoch den Spieler ein weiteres Mal in den Bann
ziehen. Diese Neuerungen waren auch äußerst
wichtig, da die Inflation von Funsportspielen das Genre
fast in den Tod getrieben hätte und einzig die
hohe Anzahl an 08/15-Klonen bemerkenswert war.
#chris
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