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| Skate-Action bis zum Abwinken:
Tony Hawk's Underground Bild:
SN/activision |
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Vom Loser zum Skater-Profi
31. Dezember 2003
Mit "Tony Hawk's Underground" schlägt
die beliebte Game-Serie neue Wege ein. Trotz einiger
Mängel warnt FRITZ: Suchtgefahr total!
Eine heruntergekommene Gegend in New Jersey, Straßenrowdies
und Drogendealer: So präsentiert sich die Ausgangssituation
im neu geschaffenen Story-Modus von Tony Hawk's Underground
(THUG). Als unbedeutender Loser schlägt man sich
durch die ersten Levels. Dabei geht es anfangs vor allem
darum, seine technischen Fertigkeiten auszubauen. Ollies,
Flips oder Manuals wollen erst mal geübt werden,
bevor es richtig zur Sache geht.
Die Entwickler von Neversoft haben sich ihre Köpfe
wohl gehörig zerbrochen. Erstmals gibt es die Möglichkeit,
vom Board zu steigen und sogar Auto zu fahren. Verschiedene
Schwierigkeitslevel werden sowohl Hardcore-Fans als
auch absolute Neulinge zufrieden stellen. Ihr wollt
mehr? Kein Problem. In THUG können eigene Skater
bis ins kleinste Detail erstellt, Skateboards bearbeitet
und individuelle Fun-Parks gebaut werden. Für alle,
die einfach nur in der Gegend herumrollen oder zu zweit
Skate-Spass haben wollen, ist ebenfalls vorgesorgt:
Diverse Fun- und Zwei-Spieler-Modi stehen "Board
bei Fuß".
Neun Städte (z.B. Moskau, New York) und 27 Levels
lang dauert es, ehe man sich vom Loser zum absoluten
Profi-Skater entwickelt hat. In THUG gilt allerdings:
Der Weg ist das Ziel. Die zu lösenden Aufgaben
sind meist recht traditionell ausgefallen. Gilt es einmal,
unter Zeitdruck verschiedene Objekte einzusammeln, muss
man sich andernorts einer Punkte-Competition oder einem
Best-Trick-Wettbewerb stellen.
Obwohl die Missionen in den bestens animierten Szenerien
großteils ansprechend gestaltet sind, bot der
Vorgänger "Tony Hawk Pro Skateboarder 4"
durchaus originellere Aufgaben.
Deutlicher Minuspunkt: Das Handling, sobald man vom
Board abgestiegen ist. Per pedes unterwegs, sind die
Ungenauigkeiten der Bewegungen mit ein wenig Übung
noch leicht auszugleichen. Sitzt man allerdings in einem
Gefährt, lassen Steuerung sowie die Fahrphysik
deutlich zu wünschen übrig. Glücklicherweise
halten sich diese Aufgaben aber in Grenzen. Trotzdem,
liebe Neversoft-Tüftler: Lasst euch das noch mal
gründlich durch den Kopf gehen.
Ansonsten unterstreicht THUG einmal mehr die Spitzenstellung
der Tony-Hawk-Serie im beliebten Extremsport-Genre.
Der FRITZ-Redaktion bluten bereits die Finger - nichts
wie ran an das Teil!
#Tobias Pötzelsberger
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