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| Manga lässt grüßen: Suikoden
IV. Bild:
SN/konami |
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Von Rittern und Runen
24. März 2005
Konamis neuestes RPG-Epos "Suikoden IV" erscheint
erstmals auch in unseren Breitengraden. Kann das Rollenspiel
Final Fantasy Konkurrenz machen?
Im vierten Teil der Suikoden-Saga übernimmt der
Spieler die Rolle eines jungen Ritters, der durch das
Schicksal an eine geheimnisvolle Rune gebunden ist.
Wie auch bei den Vorgängern ist das Ziel des
Spiels, so viele wie möglich der insgesamt 108
Spielfiguren zu rekrutieren. Einmal angeworben, können
die neuen Mitglieder als Kämpfer oder Arbeiter
eingesetzt werden. Ihre Dienste sollen dem Spieler
Arbeit abnehmen und ihm so das Vorankommen erleichtern.
Die Entwickler werben mit einem innovativen Gameplay
und einem einzigartigen Kampfsystem. Beides bietet "Suikoden
IV" jedoch nicht wirklich. Wieder gibt es die
Möglichkeit die Angriffe bestimmter Krieger zu
kombinieren um somit einen größeren Effekt
zu erzielen. Auch der Einsatz von Runen wurde beibehalten
- durch sie wird der Kämpfer zum Magier.
Grafisch bleibt das RPG weit hinter Genre-Brüdern
wie Final Fantasy zurück. Weder die Zwischensequenzen,
noch die Manga-Charaktere können überzeugen.
Auch der Umgebung fehlt es an Detailverliebtheit.
Neu an "Suikoden IV" ist vor allem die Sprachausgabe:
Die ist aber - auch in der deutschen Version - in Englisch
gehalten. Dank deutscher Untertitel kann man die Texte
jedoch mitlesen.
Trotz unzähliger Gefechte fehlt es dem Spiel
an Geschwindigkeit. Besonders während der langen
Seefahrten kommt schnell Langeweile auf.
Fazit: "Suikoden IV" ist ein durchschnittliches
Rollenspiel-Adventure. Fans der Serie müssen entscheiden
ob der Kultfaktor alleine zum Kauf ausreicht.
#stephan kliemstein
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