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| Nach GBA-Premiere nun auch auf
zwei "neuen" Konsolen: Spyro Bild:
SN/vivendi |
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Lila und flink wie ein Wiesel
10. Jänner 2003
Mit "Spyro: Enter the Dragonfly" kommt
frischer Wind in der Jump-'n'-Run-Szene auf.
Spyro, mittlerweile bereits ein guter alter Bekannter
im Genre der Jump'n'Run Games, die leider viel zu oft
vernachlässigt werden, stürzt sich in ein
neues Abenteuer. Nach zwei Ausflügen auf den GameboyAdvance
versucht er sich nunmehr auch auf den "neuen"
Konsolen zu behaupten.
Wer kennt ihn nicht, diesen kleinen lila Sauser, liebevoll
auch die kleine Dampframme genannt? Nun ist es wieder
soweit und wir dürfen ihn in seinen verdienten
Urlaub begleiten. Doch das Glück währt nicht
lange, denn schon bald (während des Intros) wittert
Sparx, Spyro's noch kleinerer Libellenfreund, Gefahr
in Verzug. Kurz darauf taucht der altbekannte Riptoc
auf und hat zu allem Übel noch ein paar Ryptos
in Schlepptau. Das die nichts Gutes im Sinn haben, kann
sich nun doch jeder denken. Der langen Rede kurzer Sinn,
alle Libellen, bis auf Sparx, der sich gerade noch verstecken
kann, werden aus dem Drachenland entführt, was
wiederum bedeutet, dass alle Drachen ihre Kräfte
verlieren.
Was wir nun zu tun haben ist leicht erklärt und
nicht schwer zu erraten. Richtig. Wir dürfen mal
wieder losfetzen, um all die kleinen Brumseln wieder
einzusammeln und den Oberfiesling in seine Schranken
zu weisen.
Der Spielablauf unterscheidet sich nicht wesentlich
von den älteren Versionen von Spyro. Neu sind jedoch
die unterschiedlichen Attacken, von denen er aber zumindest
zwei bereits in den GameboyAdvance Versionen schon hatte.
In Spyro: Enter the Dragonfly nutzt unser kleiner Held,
seinen "neuen" Blubberblasenatem um die entschwebten
Libellenflügler wieder einzusammeln. Darüber
hinaus hat er natürlich wieder seinen Feueratem
sowie auch die Hornattacke.
Im Ganzen stehen uns 12 Welten mit mehr als 25 verschiedenen
Levels zu Verfügung.
Der Schwierigkeitsgrad des Spieles ist zwar einerseits
auch an die Jüngeren unter uns angepasst, kann
jedoch gerade bei den Zwischenlevels bei denen wir eigentlich
immer unter massiven Zeitdruck stehen, oft ein ziemliches
Frustpotential enthalten.
Die Gegner überraschen uns mit unterschiedlichen
Strategien, die einerseits Fernattacken beinhalten,
uns andererseits aber auch in Nahkämpfe verwickeln.
Gott sei Dank gibt uns unser Kumpel Sparx immer hilfreiche
Infos bevor wir uns in Kämpfe verstricken. Dabei
sei gleich erwähnt. Sparx hilft uns wie üblich
auch beim Tutorial, welches in diesem Fall in den Spielbeginn
integriert ist.
Ein nettes Feature des Games sind die verschiedenen
Gerätschaften die im Laufe des Spielens zum Einsatz
kommen. So können wir zum Beispiel einen Panzer
steuern oder unseren kleinen Wonneproppen in eine Spitfire
stecken und mit fremden Flügeln in die Luft gehen
lassen.
Die Spielsteuerung ist zwar prinzipiell leicht erlernbar,
macht jedoch manchmal ein paar Zicken, die ein wenig
am Spielspass rütteln. An dieser Stelle soll noch
kurz nachgehakt und aufgezeigt werden, dass die Grafik
des Spieles zwar sehr ansehlich ist, jedoch bei weitem
nicht dem entspricht, was an die Grenzen der Leistungsfähigkeit
einer PS 2 heranreicht. Um die negativen Punkte dann
aber auch schon wieder abzuschließen wird noch
kurz die wirklich schlechte Sprachausgabe bemängelt.
Dem Spieler drängt sich mal wieder der Eindruck
auf, dass alle guten Synchronsprecher gerade gleichzeitig
auf Urlaub gewesen sein müssen. Aber was soll's,
der restliche Sound braucht sich nicht wirklich verkriechen
und trägt mit seiner Musik beträchtlich zum
Ambiente des Spieles bei.
Erfreulich waren auch die verschiedenen Speicherslots
(vier an der Zahl) und die Möglichkeit zu jedem
beliebigen Zeitpunkt zu speichern.
Spyro: Enter the Dragonfly hat es trotz der mehr oder
weniger kleinen Mängel geschafft, sich einen guten
Platz in der Reihe der viel zu spärlich gesäten
Jump'n'Run Spiele gesichert.
#stefan
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