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| Back in Blue: Sonic geht diesmal
im Dreierteam auf Rekordjagd Bild:
SN/atari |
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High-Speed-Igel
28. Februar 2004
SEGA-Maskottchen Sonic setzt mit "Sonic Heroes"
nach der Dreamcast-Pleite seinen Siegeszug nun auf den
Konkurrenz-Konsolen fort.
Er ist zurück! Sonic, der blaue Igel und frühere
Erzfeind des Nintendoschen Klempnerduos Mario &
Luigi. Aber die Wogen haben sich mittlerweile geglättet.
Heutzutage geht es ums milliardenschwere Videospiele-Business
und so starten Sonic und Konsorten neben PS2 und Xbox
auch schamlos auf Nintendos Gamecube durch. Tja, so
läuft nun mal der Hase - ääähem,
Igel.
Nachdem sich SEGA mit der (wohlgemerkt ersten) 128-Bit-Konsole
"Dreamcast" trotz toller Technik und genialer
Spiele nach dem Siegeszug der PS2 aus dem Hardwaregeschäft
zurückzog, wurde es still um den schnellsten Igel
des Universums.
Aber damit ist nun Schluss. Mit Sonic Heroes kommt
der Nachfolger des Hochgeschwindigkeits-Jump-'n'-Run
"Sonic Adventure", SEGAs früherem Aushängeschild
auf der Dreamcast. Im Gegensatz zu der mit Abenteuer-Elementen
bespickten Dreamcast-Version besinnt sich Sonic aber
seiner läuferischen Wurzeln.
Doch stärkere Gegner und ausgefeilteres Leveldesign
zeigen auch dem schnellsten Igel bald seine Grenzen
auf. Deshalb macht sich Sonic im Dreierpack mit Tails
und Knuckles auf den Weg. Im Spiel kann so der Anführer-Charakter
ausgewechselt und dessen Stärken und Angriffstechniken
angewandt werden. Während Sonic sich erfahrungsgemäß
um die Laufeinlagen kümmert, kann Tails kurze Strecken
mit den beiden anderen im Schlepptau fliegend überbrücken
und Knuckles sich kraftaufwändigen Arbeiten wie
wegversperrenden Felsblöcken widmen. Bei den verschiedenen
Angriffstechniken - fiese Roboter stören den Geschwindigkeitsrausch
- nutzt der Teamführer meist die beiden Freunde
als effektive Wurfgeschosse. Falls die Lage zu kritisch
wird, kann der "Team-Blast" - eine Art Superattacke
- angewandt werden, worauf in diesem Spielabschnitt
dann für immer Ruhe einkehrt.
Die Grafik von Sonic Heroes ist atemberaubend schön.
Wenn das Team zum Beispiel auf einer Anhöhe steht,
kann der ganze weitere Weg - im Verhältnis sich
einige Kilometer - detailgenau überblickt werden.
Ansonsten: Fetziger Sound, tolle Animationen, riesige
Welten und Mehrspieler-Modi für bis zu vier Spieler
im Split-Screen. Einziger Wermutstropfen: Xbox Live
wird leider in keinster Weise unterstützt.
Übrigens: Sonic hat nebst Tails und Knuckles noch
neun weitere Charaktere mit ins Spiel gebracht. Somit
kann der Spieler aus vier Dreierteams auswählen,
um die einzelnen Level zu "durchlaufen".
Fazit: Sonic Heroes ist wahrscheinlich das schnellste
Videospiel der Welt und kann sogar der aktuellen Ego-Shooter-Schwemme
in Sachen Action das Wasser reichen.
#michael einböck
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