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| PS2 als Partyknüller: Mit "SingStar"
wird sie zur Karaoke-Box. Bild:
SN/sony |
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Karaoke-Fieber
26. Juli 2005
Über Nacht zum Popstar: „SingStar The Dome“ lässt
Teenie-Träume auf der PS2 wahr werden.
In Japan hat sie Tradition und steht beinahe in jedem
Haushalt: die Karaoke-Box. Nun greifen Hobby-Sänger
(manche mehr, manche weniger
begnadet) auch hier zu Lande immer öfter zum
Mikrofon.
Der Grund: „SingStar“ haucht dem kultigen Partyspaß neues
Leben ein. Verpackt in ein zeitgemäßes Outfit,
bietet das intelligente Konzept lustige Stunden für
jung und alt.
Die Folgen:
Nachbarn klagen über „Katzengejaule“,
während die Verursacher lautstark ihren Idolen
nacheifern. Nostalgiker werden es nicht glauben, aber
neben „SingStar“ verstummt der Karaoke-Klassiker
regelrecht. Angesichts der neuen technischen Möglichkeiten
wird man den längst überholten Vorgänger
schon bald nur noch im Museum oder in der Abstellkammer
finden.
Die PS2 transformiert zur modernen Karaokemaschine:
Alles was man dazu benötigt ist das Mikro-Set
(39,90 Euro) und einen SingStar-Spieletitel (ca.
30 Euro). Für Neueinsteiger empfiehlt sich das
Kombi-Paket, bestehend aus den beiden PS2-Mikrofonen
und dem aktuellen „SingStar The Dome“,
das mit 30
Pop- und Rockklassikern endlich neuen Nachschub für
Nachwuchstalente liefert.
In der geglückten, weil
breit gefächerten Songpalette, ist sicher für
jeden das Richtige dabei: Hits von Beyonce, The Black
Eyed Peas, Blink 182, Kylie Minogue, OutKast, Joss
Stone, Robbie Williams u.v.a.
Aber auch echte Veteranen wie The Clash sind vertreten – zu
jedem Track gibt es, wie gewohnt, den originalen Video-Clip.
Ziel des Spiels ist es, einen unvergesslichen Auftritt
hinzulegen, die richtigen Töne zu treffen, im
Takt zu bleiben und die meisten Punkte zu kassieren,
was nicht immer leicht ist. Aber gerade die stimmlichen
Ausrutscher sind es, die für Lacher und gute Laune
sorgen. So wird ein Treffen mit Freunden zum heimischen
Gig und jede Party zum musikalischen Event.
Neu sind die nach Genre sortierten Medleys, die den
Sängern einiges an Spontanität und Reaktions-vermögen
abverlangen. Ansonsten blieb es bei den üblichen
Modi: Solokarriere, Team-Performances, Duelle und Duette.
Das clevere Gameplay und die hervorragende Vermarktung
bescheren der SingStar-Serie zu Recht großen
Erfolg, der vermutlich noch lange anhalten wird. Strapazierte
Stimmbänder und Gehörgänge – ein
Ende ist für geplagte Mitbewohner nicht in Sicht.
Fazit: Wer das Mikrofon einmal in die Hand genommen
hat, wird seine Vorurteile rasch ablegen – das
Mikro aber nicht.
#stef
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