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| Heißer Asphalt und staubige
Offroad-Strecken in Riding Spirits II. Bild:
SN/ |
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Schräglagen-Könige
12. Juni 2004
In die Kurve legen, bis der Fußraster Funken
sprühend den Asphalt streift: "Riding Spirits
II" zeigt die ganze Vielfalt des Lebens auf zwei
Rädern.
Zweirad-Games fristen im Vergleich zur Rennauto-Vielfalt
in den Regalen ein Schattendasein. Das sollte sich mit
"Riding Spirits II" nun ändern. Stolze
330 Modelle (!) umfasst der Motorrad-Schuppen. Ob Ducati,
Aprilia, Triumph, BMW, Honda oder Kawasaki - kein heißes
Eisen, das man nicht ausprobieren könnte. Dazu
gibt’s Helme, Anzüge und Ausbauteile
zum Aufmotzen.
Damit sich die ganze Herrlichkeit zwischen Stoßdämpfer
und Auspuff eröffnet, lautet die Devise: Helm auf,
Fußraster rein und ab in den Karrieremodus. Klasse
für Klasse, Strecke für Strecke, Gegner für
Gegner geht es durch das Rennfahrer-Leben. Und wie im
richtigen Leben zählt nur der Sieg. Die Bandbreite
der 15 Rennstrecken reicht von bekannten Rundkursen
über eckige Stadtparcours bis zu Bergrennen. In
den Kurven muss mit Hirn gebremst werden - und dann
sind da ja auch noch die Konkurrenten, bis zu elf an
der Zahl. Vor dem Erfolg kommt der Schmerz, in diesem
Fall bei Berührungen mit Leitplanken, anderen Maschinen
oder Randsteinen. Anders als im echten Leben brechen
keine Knochen und die Maschine bleibt auch heil. Auf
diesen Unterschied weist der Hersteller schon eingangs
hin. Erfahrene Biker werden den adrenalinsteigernden
Effekt des Übersteuerns wiederfinden: Wenn einen
das eigene Hinterrad überholt, heißt es cool
bleiben, um sturzfrei wieder in die Spur zu kommen.
An Alternativen stehen Arcade-Rennen, ein Supermotard-Modus
auf wechselndem Untergrund sowie die 100-Battle-Herausforderung
bereit. Letzteres bedeutet hundert Duelle mit verschiedenen
Gegnern auf wechselnden Strecken.
Das Test-Fazit: Einfache Steuerung und viel Abwechslung,
"Riding Spirits II" erfüllt die Wünsche
der Motorrad-Freaks in jeder Lebens- und Schräglage.
#gerhard öhlinger
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