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| Für immer und ewig: Resident
Evil. Bild:
SN/Capcom |
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Untot
27. September 2005
Die Akte "Resident Evil" ist noch nicht
geschlossen: Höllische Zombiejagd im neuen Survival-Schocker
"Outbreak: File #2" für die PS2.
"Zombie (afrikanisch): wiederbelebter Toter,
der als willenloses Werkzeug agiert".
Wenn in der Hölle kein Platz mehr ist, kommen
die Toten auf die Erde zurück:
Das Zombie-Fieber packt nicht nur die Einwohner von
Raccoon City. Voller Begeisterung fallen Fans rund
um den Erdball dem Kult um die Menschenfresser zum
Opfer. Das Geschäft mit den Untoten blüht – ob
im Kino ("Land Of The
Dead") oder auf Konsolen. Und so hat die Fortsetzung
des wohl bekanntesten Survival-Horror-Games, "Resident
Evil", nicht lange auf sich warten lassen. Es scheint
als sei die Erfolgsserie nicht totzukriegen – ganz
Zombie-like.
Capcoms "Outbreak File #2" schickt den
Spieler erneut auf einen bluttriefenden Horrortrip
nach Raccoon City. Vier brandneue Level und ein Training
Ground, der angesichts einiger Erneuerungen tatsächlich
nötig ist, sollen die Wartephase auf den vierten
Teil überbrücken. Kurz zum Plot: Nach fehlgeschlagenen
Experimenten mit Biowaffen verwandeln sich Bürger
und Tiere von Raccoon City zu willenlosen Kreaturen
mit Heißhunger auf Menschenfleisch. Verantwortlich
für die Katastrophe ist die Umbrella Corporation,
ein äußerst zweifelhaftes Unternehmen. Acht Überlebende
versuchen nun verzweifelt aus dieser Hölle zu
entkommen. Frauen, Männer, Polizisten und Klempner – nur
zusammen können sie es schaffen. Das Motto von "File
#2" lautet: Kooperation statt Kapitulation.
Bemerkenswert an dem Sequel ist der ausgereifte Buddy-Mode.
Das gemeinsame Vorgehen zu dritt funktioniert nun noch
besser. Mit dem rechten Analogstick kann man seinen
Partner zum Schießen auffordern, ihn um Hilfe
bitten oder Gegenstände tauschen. Welche Anweisung
man gibt, hängt davon ab, in welche Richtung man
den Stick drückt. Die acht unterschiedlichen Charaktere
wurden alle mit figurenspezifischen Bewegungen und
Fähigkeiten ausgestattet und können jetzt
auch morsche Türen eintreten und (endlich) mit
gezogener Waffe gehen. Ein echtes Highlight sind die
Tierzombies im gruseligen Zoo. Ob zerfledderter Elefant
oder bissiges Krokodil: Momente des Schreckens sind
definitiv gegeben.
Grafisch ist der Schocker mit seinen filmreifen Rendersequenzen
wieder beängstigend gut. Dafür hat sich an
den langen und oft unnötigen Ladezeiten nichts
geändert. Zudem sind die Szenarien etwas kurz
geraten.
Fazit: "File #2" bietet klassische Schockmomente
und interessante Ideen. Auch wenn es heißt, dass
in der Kürze die
Würze liegt, hätten längere Level nicht
geschadet. Dank des überarbeiteten und verfeinerten
Gameplays hat "File #2" dennoch einen Platz
in der Spielesammlung verdient. Wir warten gespannt
auf Teil 4. Uuuaaahhhh!!!!
#stephan kliemstein
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