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| Durchdachtes Leveldesign sorgt
für Abwechslung Bild: SN/playstation.com |
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Comic-Action
12. Februar 2003
Sucker Punch setzt bei "Sly Raccoon" auf
kunterbunten Comic-Look.
Im Gegensatz zur Konkurrenzkonsole Xbox wird auf der
PS2 nicht mit erstklassigen Jump 'n' Runs gegeizt, sondern
gerade in letzter Zeit ein Toptitel nach dem anderen
auf den Markt geworfen. So sorgte "Ratchet und
Clank" bereits vor Weihnachten für gehörig
viel Spielspaß und bei "Ape Escape 2"
dürfen wie schon auf der PS1 Affen gefangen werden.
Aufgrund der noch immer hohen Beliebtheit des Genres
haben sich die Jungs von "Sucker Punch" ebenfalls
entschlossen ein Hüpfspiel rauszubringen. Ab sofort
ringt "Sly Raccoon" in hipper Cel-Shading-Optik
um die Gunst der Spieler.
Als Waschbär Sly Cooper lasst ihr den Mythos des
Robin Hood in modernem Gewand wieder aufleben. Der jüngste
Spross einer alten Familie von Juwelendieben liebt es,
reiche Gesetzesbrecher um ihre ergaunerten Schätze
zu erleichtern. Doch obwohl Sly die besten Voraussetzungen
als Trickdieb aufweist, läuft in seiner Karriere
nicht alles rund, denn fünf üble Ganoven haben
das Buch "Thievius Raccoonus" gestohlen. Ausgerechnet
in diesem alten Erbstück der Cooperschen Diebessippe
stehen nämlich die größten Geheimnisse
der Diebeskunst geschrieben, ohne die es Sly nie schaffen
wird, in die Fußstapfen seiner ebenso listigen
wie geschickten Diebesahnen zu steigen. Gemeinsam mit
seinen Freunden Bentley, einer Schildkröte, und
Murray, dem rosa Nilpferd, begibt sich daher Sly in
sein Abenteuer, um sich sein Erbstück zurückzuholen.
In Slys Haut besucht ihr nun im Spielverlauf fünf
farbenfrohe Welten, in denen sich jeweils ein Schurke
mit einem Teil des Buches versteckt. Wie zu erwarten,
muss in jedem Spielabschnitt der jeweilige Boss inklusive
in den Level verstreuter Handlanger unschädlich
gemacht werden, um alle Stücke des Familienbuches
sicherzustellen. Nebenbei warten noch kleinere Aufgaben
darauf, vom Spieler gelöst zu werden. So müssen
alle Flaschen eines Spielabschnittes gesammelt werden,
um einen Code zu erlangen, der einen Safe öffnet.
Als Belohnung für das Knacken eines Tresors oder
das Finden eines Teiles des Buches winken Bonus-Moves,
neue Diebestechniken oder ein Mini-Game. Erfahrene Spieler
wird dieses Konzept stark an den inzwischen zur Kultfigur
avancierten Crash Bandicoot erinnern, der ja auch in
jeweils fünf Welten Steine eines Diamanten suchen
musste und für jeden besiegten Endgegner einen
neuen Move bekam.
Doch keine Angst, obwohl das Spielkonzept bekannt scheint,
kommt bei Sly keine Langeweile auf. So lässt der
äußerst flüssige Spielablauf der farbenfrohen
Grafik den Spieler frohlocken. Und das Cel-Shading-Verfahren
bringt neuen Pep ins Jump-'n'-Run-Genre. Außerdem
sorgen die innovativen und witzigen Manöver des
Waschbären für Heiterkeit und das durchdachte
Level-Design für Abwechslung.
#christoph
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