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| Star-Pfeife Collina sieht jedes
Foul. Bild: SN/konami |
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Kicker mit Seele
4. Dezember 2004
Es ist wie beim richtigen Fußball: Wer die
meisten Stars aufbietet, hat das Spiel noch nicht gewonnen.
"Pro Evolution Soccer 4" bietet den "echtesten"
Kick.
Gutes bewahrt, Schwächen ausgemerzt: Die Fans
von Konamis "Pro Evolution Soccer" haben die
vierte Version der Fußball-Simulation bereits
seit einigen Wochen auf der PS 2 testen können.
Den Xbox- und PC-Nutzern, die nun auch auf ihre Kosten
kommen, sei verraten: PES 4 ist noch besser.
Die Fangemeinde hatte nie ein wirkliches Problem mit
den Alias-Namen vieler Klubs und Spieler. Daher sei
nur am Rande erwähnt, dass in der neuen Version
dank zusätzlicher Lizenzen nun auch Real Madrid
und die übrigen spanischen Klubs verfügbar
sind. Realistischer wurden auch die Spieler-Gesichter
- aber Starkult war stets weniger ein Argument für
PES als die realitätsgetreueste Umsetzung des Fußballs.
Freistoßtore sind nun nicht mehr nur Ausnahmekönnern
vorbehalten. Neu ist auch das verbesserte Zweikampfverhalten.
Schwerer wurde in PES 4 das Toreschießen. Der
Torhüter muss in Einer-gegen-einen-Situationen
schon mit guten Tricks überlistet werden. Andererseits
geben die Schiedsrichter nun schneller Elfmeter, selbst
wenn im Strafraum nur leicht gerempelt wurde.
Feilschen auf dem Transfermarkt, Umstellen der Taktik,
Feilen an der Aufstellung von Klub- und Nationalteams
- Manager und Trainer vor der Konsole und am PC dürfen
eifrig tüfteln, bevor der erste Ball getreten ist.
Natürlich kann man dieses Geplänkel auch überspringen
und sofort einsteigen in Welt- oder Europaliga.
Ab hier besteht Suchtgefahr: Wenn der Gegner eine Unachtsamkeit
in der letzten Minute noch mit dem entscheidenden Tor
bestraft, wenn der unbekannte Mittelfeldspieler die
Stars des Gegners reihenweise umspielt - dann zweifelt
niemand mehr, dass die Akteure von "Pro Evolution
Soccer 4" eine Seele haben.
#gerhard öhlinger
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