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| So sieht ein wütender Ninja
aus. Bild: SN/sony |
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Schwert-Zwerg
5. März 2004
Haaiijjjjaaa! Wo ein Ninja hinschlägt, wächst
kein Gras mehr. Der Action-Jump-'n'-Run-Kracher "I-Ninja"
für die PS2.
Der Altmeister stirbt - gerade als ihn sein junger
Lehrling aus den Klauen der Bösewichte befreien
wollte. Man kann es ruhig offen ansprechen: Der forsche
Jungspund selbst ist in seinem Ungestüm schuld
daran, dass der Senior das Zeitliche segnet.
Fortan muss der noch unerfahrene Kämpfer allein
den Tod seiner Familie rächen. So beginnt die Geschichte,
die auch einen beliebigen Eastern-Streifen einleiten
könnte. Hier aber kämpft I-Ninja, ein zwergenhaftes
Männchen mit gewaltiger Schlagkraft in den Armen.
Er läuft, schwingt, rollt, gleitet und hüpft
durch die Welt und erledigt dabei eine Reihe von Kämpfern
der gegnerischen Ranx-Armee seines Kontrahenten O´Dor.
Lehrmeister Sensei gibt ihm quasi als Geist immer wieder
gute Ratschläge.
Gelassenheit und überlegtes Handeln sind des Ninjas
Sache nicht: Er sammelt unterwegs "Wut-Steine",
und je wütender, desto stärker wird der kleine
Gladiator. Und wenn er wirklich stinke-stinke-sauer
wird, erreicht er sogar den "Beserka"-Modus.
Spätestens an dieser Stelle sollten sich die Ritter
von O´Dor warm anziehen, um nicht kurz und klein
geschlagen zu werden. In weiterer Folge gewinnt Ninja
bessere und stärkere Waffen dazu.
Mit der Umgebungs-Vielfalt ähnlicher Games wie
"Jak II" kann "I-Ninja" nicht mithalten.
Vor allem kämpft der Held des Spiels in höheren
Levels - nachdem er sich neue Gürtel erspielt hat
- wieder in den selben Welten wie zuvor. Solche Sparsamkeit
mindert die Spielfreude doch etwas, obwohl bei den Aufgaben
reichlich Abwechslung herrscht: Zwischendurch muss sich
Ninja z. B. in eine Billardkugel verwandeln, die über
eine Brückenlandschaft gesteuert werden muss, ohne
abzustürzen. Dann wieder muss er sich als Skater
in einer Halfpipe beweisen. Insgesamt ein witziges Game,
den "Suchtfaktor" haben die Tester aber vermisst.
#gö
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