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| Die Beliebtheit der Mangas brachte
dieses Game nach Europa. Bild:
SN/atari |
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Hack' dich rein
22. April 2004
Nur selten schafft es ein für den japanischen
Markt konzipiertes Spiel nach Europa. Ausnahme: Atari
und Bandais neuartiges Action-RPG .hack.
.hack/infection ist der Auftakt zu einer
vierteiligen Anime-Spieleserie - einem Mix aus Manga
und Rollenspiel. In Japan bereits Kult, macht sich das
Epos nun daran, europäische Spieler zu infizieren.
Verantwortlich für das Drehbuch ist Kazunori Ito
(Ghost in The Shell !). Er gibt diesem RPG - grafisch
nur Durchschnitt - den notwendigen Schliff. Denn der
Plot handelt von einem Abenteuer, das es in dieser Form
noch nicht gegeben hat.
Das Genre nennt sich MMORPG (Massively Multiplayer
Online Role Playing Game), eine Simulation eines Online-Multiplayer
Spiels. .hack ("dothäck"
ausgesprochen) gliedert sich in zwei Teile: In die reale
Welt - hier kann man E-Mails lesen und verfassen, um
seine Mitspieler zu kontaktieren. Man verabredet sich
und dringt zusammen in eine unwirkliche Spielwelt, The
World, ein.
Wie auch in der Matrix wird dabei der Geist vom Körper
getrennt - findet er nicht zurück, bleiben die
Teilnehmer mit schweren Schäden im realen Leben
zurück. Das müssen die beiden Schulfreunde
Kite und Orca am eigenen Leib erfahren. Als sie, gerade
eingetaucht in The World, gegen ein Monster mit künstlicher
Intelligenz kämpfen, fällt Orca ins Koma.
Der Kampfmodus, der sich im Vergleich zu anderen Rollenspielen
als sehr actionreich erweist, bleibt traditionell. Die
Idee, gemeinsam mit anderen Leuten zu spielen, die aber
nur computergesteuerte Figuren sind, ist ebenfalls gewöhnungsbedürftig
und kann vermutlich nur wenige überzeugen, das
echte Netzspiel aufzugeben.
Fazit: Die einmalige Storyline mit integrierten Matrix-Elementen
wird RPG-Freunde fesseln.
#stephan kliemstein
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