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Fired Up - PSP - Spieletest - Review

Rebellen haben's schwer: Fired Up. Bild: SN/sony

 
Feuer frei!
10. November 2005

Mit „Fired Up“ sichert sich Sony den ersten Car-Combat-Titel zum Start der PSP-Konsole.

Wer sich bisher schon für Spiele wie „Twisted Metal“ oder „Smuggler’s Run“ begeistern konnte, der wird mit „Fired Up“ seine helle Freude haben. Sony hat zum Verkaufsstart der tragbaren PSP-Konsole eine Mischung der beiden Genres – Car-Combat und motorisiertes Querfeldein-Katz-und-Maus-Spiel – veröfffentlicht.

Die Hintergrundgeschichte zu „Fired Up“ ist schnell erzählt: Eine diktatorische Macht hat das Land überrannt und nur einige wenige Rebellen leisten hartnäckigen Widerstand. Ausgerüstet ist diese Mini-Armee mit geländegängigen und schwer bewaffneten Fahrzeugen – und diese wollen natürlich auch eingesetzt werden.

Und so düst der Spieler nach kurzer Einweisung in die Rebellenarbeit durch die optisch durchaus ansprechenden - wenn auch etwas einfach aufgebauten - Wüsten- und Stadt-Levels, um eigentlich alles, was sich bewegt, in fantastisch aussehenden Explosionen zu pulverisieren. Werden spezielle Fahrzeuge eliminiert, startet der so genannte „Fired-Up-Modus“, bei dem der Spieler innerhalb einer gewissen Zeit eine festgelegte Anzahl von Gegnern zerstören muss, um mit zusätzlichen „Guzzis“ wie Lebensenergie oder Waffen belohnt zu werden.

Wem beim Im-Kreis-Fahren schlecht wird, der kann zwischendurch auch so manchen Geschützturm in Beschlag nehmen und gegnerischen Panzern und Fahrzeugen das Fürchten lehren. Klingt ziemlich kriegerisch – ist es auch.

Aber auch Pazifisten könnten an „Fired Up“ durchaus Gefallen finden - sogar das gewaltfreie „cruisen“ macht hier nämlich Spaß. Denn die Fahrphysik ist echt knackig und erfreut mit so manchem Riesensprung mit Überschlag und dreifacher Schraube. Aber keine Angst vor verfrühtem Ableben: Nach wenigen Sekunden haben die Fahrzeuge wieder festen Boden unter den Rädern.

Im Gelände sind – wie schon erwähnt - verschiedene Items verstreut, um in den Genuss von Gesundheitspaketen, Treibstoff, Raketen und anderen Waffen zu kommen. Apropos Raketen: Sind diese aufgebraucht, muss das Bord-MG als weniger (durchschlags-)kräftiges Argument im Kampf gegen die motorisierten Gegner herhalten.

Action gut, alles gut? Beinahe. Trotz verschiedener Missionen - von Konvoi-Schutz bis zu Spionageeinsätzen - wird „Fired Up“ mit der Zeit ein wenig eintönig. Auch unterscheiden sich die einzelnen Zusatzwaffen nicht wirklich voneinander und so wird wirklich einfach drauf los geballert, dass es nur so kracht.

Aber Sony hat vorgesorgt: Mit einem Mehrspielermodus können bis zu acht Freunde im drahtlosen Netzwerk ein „Deathmatch“ à la „Twisted Metal“ absolvieren. Außerdem warten 20 neue Multiplayer-Maps im Internet auf einen kostenlosen Download.

Fazit: „Fired Up“ kann durchaus überzeugen! Der relativ kurze Storymodus wird mit einem umfangreichen Multiplayer-Feature und etlichen Zusatzmaps aus dem Internet ausgeglichen. Irgendwann wird das ganze Geballere aber dann trotzdem ein wenig monoton - für das schnelle Actionspiel zwischendurch ist „Fired Up“ aber allemal zu empfehlen.

#michael einböck

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Fired Up - PSP - Spieletest - Review
 
  Fired Up  

 

Spieler: 1- 8
Genre: Action/ Car-Combat
Specials: Ad-Hoc-Modus, 20 Maps zum Download
Entwickler: London Studio
Vertrieb: SCEE
 
  IMBILD
screenshots
 
  INTERNET
www.yourpsp.com/...
Mehr Infos zu Fired Up auf der PSP-Site.
 
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