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| Sonderbare DInge passieren in
der Antarktis |
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Aus einer anderen
Welt
6. November 2002
Fortsetzung
des Horrorklassikers "Das Ding" als Action-Adventure
Da, wo John Carpenters
"Das Ding" aufhört, setzt das jetzt erschienene
Action-Adventure von Universal-Interactive fort. Als
Captain Blake wird der Spieler mit seinem militärischen
Rettungsteam in der Eiswüste der Antarktis ein
grausames Geheimnis lüften. Eine mysteriöse
außerirdische Lebensform hat nämlich einen
kompletten amerikanischen Außenposten vernichtet.
Blake und seinem Team bietet sich ein schrecklicher
Anblick, als sie die Basis erreichen. Die Station ist
schwer zerstört und überall finden sich die
Überreste von mysteriösen Mutantenwesen.
Eure Aufgabe ist es
nun, mit Hilfe der drei Begleiter die Ursachen des Unglücks
herauszufinden. Und bald werdet ihr auch fündig.
Die außerirdische Lebensform ist in der Lage,
menschliche Gestalt anzunehmen und so seine Umgebung
perfekt zu täuschen. Auf dieser Fähigkeit
baut das spannende Prinzip des Spieles auf. Niemand
kann sich plötzlich mehr sicher sein, ob sein Gegenüber
nicht doch der Feind ist. So hängt es von euren
Handlungen ab, wie euer Team reagiert. Verhält
sich der Spieler auffällig, kann es schnell passieren,
dass er von einem Teammitglied erledigt wird. Spendiert
ihr den Kameraden allerdings Munition oder Medipacks,
greifen die euch mit ihren speziellen Fähigkeiten
(Ingenieur, Sanitäter und Soldat) unter die Arme.
Leider sind eure Weggefährten
selbst auch nicht vor einer Infizierung durch das Monster
gefeit, und so kann es sein, dass sich vor euren Augen
ein Kamerad in ein Monster verwandelt. Glücklicherweise
lassen sich im weiteren Spielverlauf versprengte Soldaten
zur Hilfe überreden. Dies ist auch bitternötig,
da in einigen Abschnitten die Feuerkraft des gesamten
Teams gefordert ist.
Das Spiel vermittelt
allen Action-Adventure-Fans eine hervorragende Möglichkeit
zum Gruseln. Ständig beschleicht den Spieler die
beklemmende Frage, ob er seinen Mitstreitern noch vertrauen
kann. Die Grafik ist einwandfrei, der Soundtrack sorgt
für Stimmung und die künstliche Intelligenz
der Soldaten kommt gut rüber.
Wermutstropfen sind
die manchmal unklaren Missionsziele. So passiert es
des Öfteren, dass der Spieler auf bestimmte Ereignisse
warten muss, bis es weitergeht. Außerdem ist "Das
Ding" nur erfahrenen Zockern zu empfehlen, da der
Schwierigkeitsgrad den Spieler an einigen Stellen in
die Verzweiflung treiben können.
#chris
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