 |
 |
| Was Sie schon immer über
die Gefahren im Straßenverkehr wissen wollten,
Burnout 3 zeit es. Bild: SN/electronic
arts |
|
 |
 |
v-Rausch
25. September 2004
Einen unglaublichen Geschwindigkeits-rausch erlebt
der Spieler beim aktuellen Arcade-Racer "Burnout
3: Takedown" für Xbox und Playstation 2.
Gerade noch mit 200 Sachen und dröhnender Punkrock-Untermalung
mitten in einem waghalsigen Rennen in der Innenstadt
unterwegs, muss man im nächsten Augenblick mitansehen,
wie sich der fahrbare Untersatz im Zeitlupentempo in
seine Bestandteile auflöst. Grund für den
Blechsalat war ein gegnerischer "Takedown".
Womit wir auch schon beim Untertitel des dritten Teils
des Kult-Racers angelangt sind. Im Gegensatz zu den
Vorgängern geht es nämlich nicht nur noch
darum, verdammt schnell zu sein. Wer wirklich gewinnen
will, der darf auch nicht davor zurückschrecken,
seine Gegner ungeniert von der Straße abzudrängen,
um deren "Boost" - eine Art Turbo - zu übernehmen.
Klingt brutal, ist es aber nicht. Der gegnerische Wagen
taucht nämlich nach wenigen Sekunden wieder frisch
lackiert im Rückspiegel auf und sinnt auf Rache.
Die Grafik-Engine liefert fantastische Ergebnisse und
zeigt nur abseits der Rennstrecken - die Bäume
sind etwas lieblos dargestellt - leichte Schwächen.
Andererseits: Wer sich bei Tempo 200 auf die umliegenden
Bäume konzentriert, der ist hier sowieso fehl am
Controller.
Im Spielverlauf können insgesamt 72 (nicht lizenzierte)
Fahrzeuge freigeschalten und 40 Strecken in den USA,
Asien und Europa unsicher gemacht werden - unter anderem
sogar in Wien.
Unzählige Rennmodi inklusive On- und Offline-Multiplayer,
ein ausgeklügeltes Bonussystem und die total verrückten
Crash-Events machen "Burnout 3: Takedown"
zu einem der besten Arcade-Racer auf dem Spielemarkt.
. . . und dass dies alles im wirklichen Leben natürlich
nicht besonders nachahmenswert ist, versteht sich hoffentlich
von selbst ;-)
#michael einböck
|