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| Das Spiel zum Film: King Arthur. Bild:
SN/konami |
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Königliches Gemetzel
5. März 2005
Der Hollywood-Streifen "König Arthur" hat
den Mythos um die Ritter der Tafelrunde neu belebt.
Das PS-2-Game dazu präsentiert sich als perfekte
Ergänzung zum Kino-Hit. Als Boni gibt´s
eine ganze Reihe von Original-Ausschnitten. Fast unmerklich
fließen diese Sequenzen an ihrem Ende jeweils
in den nächsten Spielabschnitt hinüber. Das
Spiel ist eng an die Story des Films angelehnt - Arthur
und seine treuen Gefährten sollen den abziehenden
römischen Besatzern einen letzten Dienst erweisen.
Sie müssen einen römischen Priester und dessen
Familie befreien.
Zahllose gefährliche Begegnungen
sind auf dem Weg dorthin zu absolvieren. Dabei kann
der Spieler in fünf verschiedene Rollen schlüpfen.
Neben Arthur sind auch Guinevre, Lancelot, Tristan
und Bors mit dabei. Je nach Art des Kampfes empfiehlt
es sich, auf die Stärken der "Teammitglieder" zu
setzen: So ist Tristan ein hervorragender Bogenschütze,
Lancelot metzelt am liebsten hoch zu Ross, Bors vertraut
auf seine Fäuste und Arthur ist natürlich
der unumschränkte Meister mit dem Schwert.
Allein oder zu zweit, zu Fuß oder zu Pferde,
säbelt man sich nun durch die Reihen der Gegner.
Kampferfahrung schlägt sich in neuen Combos nieder,
die bei der immer größer und hartnäckiger
werdenden Zahl von Widersachern auch dringend nötig
sind. Nach und nach verschwören sich nämlich
alle gegen unsere sympathischen Helden: Neben den bogenschießenden
Ureinwohnern stürmen zwischendurch auch Horden
der einfallenden Angelsachsen aus den Wäldern.
Und zu schlechter letzt erweisen sich auch die Römer
als wortbrüchig, weshalb Arthur und Freunde im
Stile von Asterix und Obelix serienweise Legionäre
aus dem Weg räumen müssen. Richtig hart wird
es dann, wenn mitten im Infight mit einem waffenstrotzenden
Gegner auch noch mehrere Bogenschützen ihr Werk
tun.
Am Ende bleibt die Erkenntnis: Es waren harte Zeiten
im mittelalterlichen Britannien. Kampf, Kampf und nochmals
Kampf prägen "King Arthur". Ein auflockerndes
Alternativ-Feature zwischendurch wird vermisst und
hätte dem grafisch hervorragend gelungenen Game
die (Königs-)Krone aufgesetzt.
#gerhard öhlinger
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