Gegen die Zeit
25. April 2006
CTU-Agent Jack Bauer in göttlicher Mission: “24:
The Game“ verbindet eine mitreißende
Echtzeit-Story mit packenden Actionszenen.
Wer ist nicht schon ein Fan von CTU-Agent Jack Bauer,
der die Welt jetzt mittlerweile zum 4. Mal in jeweils
24 Stunden gerettet hat? Wenn nicht, dann muss sich
das aber schleunigst ändern.
Endlich wurde die grandiose Serie auf die PS2-Konsole
gebracht - und schon hat Jack einen neuen Auftrag.
Die westliche Welt wird wieder von Terroristen belästigt,
die die Ermordung des Vizepräsidenten Jim Prescott
und einen Anschlag auf die Menschen planen. Endlose
Schießereien, haarscharfe Verfolgungsjagden und
nur begrenzte Zeit sind da schon programmiert.
Da das Spiel zwischen zwei Staffeln stattfindet, werden
auch einige Fragen von der Serie beantwortet, die teilweise
im Fernsehen zu kurz gekommen sind.
Im Spiel kann man nicht nur als Jack, sondern auch
als Tony Almeida, Michelle Dessler und die Tochter
von Jack, Kim Bauer in der Third-Person-Perspektive
spielen. Mit einer Hack-Schnittstelle der neuesten
Generation, die Kennwörter und Zugangcodes knackt,
einem PDA, der dir deine Umgebung per Satellit anzeigt
und Operationsziele beschreibt ist Jack mit zahlreichen
Waffen bereit, seinen Feinden das Leben schwer zu machen.
Durch die neue automatische Zielführung bei
Schießereien musst du nur die L1-Taste zum Zielen
und anschließend die R1-TasTe zum Feuern drücken.
Es ist auch möglich, selber Körperpunkte
anzuvisieren, um den Gegner nur zu verwunden. Das erleichtert
die Arbeit sehr, doch bei Nahkämpfen kommt es öfters
zu Problemen mit dem Zielen.
Zahlreiche Mini-Games wie Bomben entschärfen,
vor Terroristen mit dem Auto flüchten und den
Gefangenen im Verhörraum so richtig auf den Zahn
fühlen runden das Geschehen ab und geben
dem Spiel ein ganz besonderes Flair.
Eine kleine Enttäuschung offenbart die Kameraperspektive.
Immer ein paar Sekunden zu spät dran, verdirbt
sie sehr oft Missionen und auch die Stimmung. Denn
wenn der Gegner ein paar Meter vor dir ist, setzt die
Kamera plötzlich aus. Somit ist es ziemlich schwer,
den Rivalen zu beseitigen.
Was wiederum sehr imponiert, ist die typische "24"-Stimmung.
Die Kommentare wurden sowohl auf Englisch als auch
auf Deutsch aufgenommen und sind den Charakteren originalgetreu
nachempfunden. Dann kommen noch der bekannte Split-Screen
und die ablaufende Zeit hinzu. Auch die Detailtreue
von den jeweiligen Personen wurde sehr gut animiert.
Im Großen und Ganzen kann man sagen dass „24:
The Game“ ein würdige Umsetzung der TV-Serie
ist. Hollywood hat ihre Hände gekonnt
im Spiel gehabt und glänzt mit einer Story, die
fast nicht zu schlagen ist. Eingefleischte Fans müssen
sich dieses Spiel zulegen. Alle anderen, die der sympathischen
Counter-Terrorist-Unit in Los Angeles eine Chance geben
wollen, werden sicher nicht enttäuscht werden.
Ob CTU-Agent Jack Bauer die Welt rettet, liegt jetzt
nur noch in deiner Hand ...
#octavian ittu
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