 |
 |
| Zweites Add-On für Elder
Scrolls III Bild: SN/ubisoft |
|
 |
 |
Rollenspiel im Eis
17. Dezember 2003
Im mittlerweile zweiten Addon für "Morrowind"
verschlägt es den Spieler eine verschneite Insel.
Auf dieser Insel gibt es natürlich wieder einiges
für Helden zu tun, denn eine Invasion von Werwölfen
bedroht die dort ansässige Bevölkerung. Da
Schusswaffen mit Silberkugeln in Morrowind nicht gebräuchlich
sind, muss man einen anderen Weg finden, um mit der
Bedrohung fertig zu werden.
Aber auch sonst gehen einige seltsame Dinge auf der
Insel Solstheim vor sich, welche natürlich geklärt
werden wollen. Für Morrowind-typisch entwickelt
sich die Story in Gesprächen und Büchern,
welche auf der ganzen Insel verteilt sind, weiter. Neu
ist dabei, dass viele der Gespräche professionell
vertont wurden und man nicht alle der teils elendslangen
Dialoge und Geschichten selber lesen muss.
Natürlich gibt es wieder unzählige neue Gegenstände,
welche entdeckt werden wollen. Um zumindest eine Zeit
lang überleben zu können, sollte man auch
fleißig nach diesen suchen, denn "Bloodmoon"
ist alles andere als leicht und ohne einen starken Charakter
ist man auf Solstheim sowieso sehr schnell aufgeschmissen.
Die witzigste Neuerung ist die Möglichkeit, sich
selbst in einen Werwolf zu verwandeln. Als ein solcher
verstärken sich Fähigkeiten des Charakters
während der Nacht um ein Vielfaches und man wird
noch stärker. Allerdings bringt dieses Leben nicht
nur Vorteile: Sollte man während der Verwandlung
von einem Bewohner gesehen werden, so wird man künftig
von der ganzen Bevölkerung geächtet ...
Wie auch das Basisspiel ist Bloodmoon extrem umfangreich
und man ist um einiges länger beschäftigt
als bei anderen Spielen. Das größte Manko
ist allerdings noch immer vorhanden: Die Gegenden rund
um die Städte sind leider kaum belebt. Sollte man
also von Morrowind noch nicht genug haben, ist man mit
Bloodmoon gut beraten.
#lukas gasser
|