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Age of Empires III - PC - Reviews - Testbericht

Ein Genre für sich: Age of Empires III. Bild: SN/microsoft

 
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Age of Empires III - PC - Reviews - Testbericht

FRITZ verlost eine "Age of Empires III"-Sammler-Edition für den PC.
In dem Paket sind neben dem Spiel selbst noch das Buch "The Art of Empires", der Soundtrack, eine "Making of"-DVD, ein Poster und ein Strategie-Guide enthalten!

GEWINNER
Günther Mikolka, Wien

 
 
Die dritte Kolonie
1. Dezember 2005

Mit "Age of Empires III" veröffentlicht Microsoft den Nachfolger eines Strategie-Highlights. Kann er die hohen Erwartungen erfüllen?

Rollenspiele sind im Moment der Renner unter den Genres der Computerspiele – vor allem auch im Bereich der Multiplayer- und Online-Games. Doch daneben boomt immer noch das Gebiet der Strategie- und Aufbauspiele. Und das mit einer Konstanz, von der viele im Bereich des IT-Sektors nur träumen können. Seit Jahren bauen, siedeln und kämpfen Spieler auf unterschiedlichsten Planeten und Welten, in diversen Epochen und Zeitaltern um die Wette.

Im Gegensatz zu den futuristischen Vertretern wie "Earth2160" oder "Command&Conquer" setzen Microsoft und Ensemble Studios jedoch auf ein anderes Zugpferd auf diesem Sektor – auf ein historisch angehauchtes Szenario in "Age of Empires III".

Acht europäische Nationen(Spanier, Briten, Franzosen, Portugiesen, Holländer, Deutsche, Russen, Osmanen) können diesmal in der Neuen Welt "diktiert" werden - Amerika wartet auf die Besiedelung bzw. Eroberung. Doch so altertümlich die Geschichte mit Schwertkämpfern und Pikenieren begonnen wird, so futuristisch sind leider die Hardware-Voraussetzungen. Um in den Genuss der vollen Grafik und einer trotzdem akzeptablen Lade- und Spielgeschwindigkeiten zu kommen, werden mindestens 2GHz und eine topaktuelle 3D-Grafikkarte vorausgesetzt. Wenn im Mehrspieler-Modus mit mehr als drei Gegnern gezockt wird, werden mindestens 1-2 GB(!) RAM empfohlen– in diesem Bereich ist "Age of Empires III" auf alle Fälle weltklasse.

Ist man jedoch mit all diesen Ausstattungen gesegnet, dann kann mit Sicherheit eines der grafisch am schönsten gelungenen Strategiespiele genossen werden. Die hier eingesetzte Grafik- und Physik-Engine lässt jeden Konkurrenten auf diesem Spielesektor weit hinter sich. Vor allem die Flammen bei der Zerstörung von Gebäuden kommen der Realität unglaublich nahe. Doch der Spieler wird auch bald merken, dass bei den Zoom-Stufen ein wenig gespart worden ist. So kann verhältnismäßig wenig weit aus dem Geschehen herausgezoomt werden, was bei der Übersicht über das aktuelle Geschehen zu starken Einbußen führt. Mit dem Musik- und Soundbereich wird hingegen ein jeder zufrieden sein – wirklich toll gelungene Effekte und auch die Slangs der unterschiedlichen Nationalitäten sind ein Hochgenuss.

Zu den Neuerungen im Vergleich zu "Age of Empires II" fällt als erstes (und auch am meisten) die so genannte "Heimatstadt" auf. Für erfolgreich durchgeführte Aufgaben oder gewonnene Kämpfe bekommt der Spieler "Experience"-Punkte, mit denen aus der Heimatstadt Nachschub im Bereich von Wissen, Einheiten oder Rohstoffe "geholt" werden können. Der spielerische Rest ist seit dem zweiten Teil eigentlich gleich geblieben – es soll eben an den Erfolg des Vorgängers angeknüpft werden. Die Verbündung mit Eingeborenen (Irokesen, Azteken, …) bringt zusätzliche Möglichkeiten (Einheiten), sodass sozusagen mit zwei Kulturen gleichzeitig gespielt werden kann.

Die Steuerung ist relativ einfach zu handhaben – falls man sich jedoch nicht gleich zurechtfindet, bietet die Kampagne einen sehr hilfreichen Einstieg in das Aufbau- und Kampfgeschehen. Die Geschichte und die 24 Szenarien (je 3 Akte) der Kampagne gefallen und bieten laut Hersteller ca. 30 Stunden Spielspaß. Über einige Scharmützel in der Alten Welt gelangt man schnell nach Amerika, in der sich die Geschichte abspielt. Man kann außerdem immer wieder mit Unterstützung aus dem Heimathafen rechnen.

Wer von einem Teil der Erneuerungen, nämlich den Formationen, im zweiten Teil besonders beeindruckt war, wird leider feststellen, dass diese nun nicht mehr "per Hand" eingestellt werden können, sondern dass gewisse Truppen beim Selektieren und Bewegen automatisch formiert werden. So läuft zum Beispiel die Infanterie natürlich vor den Bogenschützen her – und auch automatisch genau so schnell wie die langsamste Einheit im Verbund. Das kann bei einem schnellen Rückzug sehr hinderlich werden. Wenn zum Beispiel die Kavallerie so schnell wie möglich zurück zur Basis soll, muss sie auch alleine ausgewählt und dazu aufgefordert werden.

Hat man sich als Einzelspieler erfolgreich durch die diversen Missionen geschlagen, greift natürlich jeder zu den Mehrspieler-Funktionen. Hier vermisst der "Age of Empires II"–Spieler jedoch die Kartenvielfalt und großen Kartengrößen der Vorgängerversion. Die Entwickler bemerkten jedoch dieses Defizit und wollen mit einem Patch, der neue (und vor allem größere) Karten enthält, Abhilfe schaffen.

Das Fazit fällt trotz einiger Kritikpunkte sehr positiv aus. Vor allem begeisterte "Age of Empires II"–Zocker werden mit dem dritten Teil ihre helle Freude haben und die nächsten Wochen mit Siedeln und Kämpfen verbringen. Wer sich grundlegende und entscheidende Neuerungen erwartet hat, wird eher enttäuscht sein - falls die hervorragende Grafik und die tolle Kampagne keinen Meinungsumschwung hervorruft. Insgesamt bleibt zu sagen (Christkind aufgepasst!), dass ein jeder Spielefan mit einem Packerl "Age of Empires III" unter dem Christbaum in Weihnachtsstimmung kommen wird – auch wenn danach am Bildschirm sicherlich nicht die "stillste Zeit des Jahres" herrschen wird.

FRITZ betätigt sich diesmal als Ersatzchristkind und verlost eine Sammler-Edition von "Age of Empires III" - Viel Glück beim Mitmachen!

#michael mayrhofer-r.

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Age of Empires III - PC - Reviews - Testbericht
 
  Age of Empires III  

 

Spieler: 1/ Multiplayer
Genre: Echtzeit-Strategie
Entwickler: Ensemble Studios / Microsoft Game Studios
Vertrieb: Microsoft

 
  IMBILD
screenshots
 
  INTERNET
www.ageof empires3.com
Offizielle Homepage von "Age of Empires III".
 
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