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| Kunterbunter DS-Spaß:
Yoshi Touch & Go. Bild:
SN/nintendo |
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Mini-Wettergott
7. Mai 2005
Mit "Yoshi Touch & Go" zeigt die Firma Nintendo
auf beeindruckende Art und Weise die Möglichkeiten
ihrer neuesten tragbaren Spielkonsole "DS".
Wer in nächster Zeit Nintendo-DS-Besitzer sieht,
die wie verrückt auf dem Display herumzeichnen
und zwischendurch scheinbar das Gezeichnete wieder
wegzublasen versuchen - keine Sorge: Der- oder diejenige
spielt wahrscheinlich gerade "Yoshi Touch & Go",
den neuesten Spieletitel für die innovative tragbare
Konsole.
Bei "YT&G" muss der Spieler den Nintendo-Helden
(Baby-)Mario und Saurier Yoshi hilfreich zur Seite
stehen. Wobei sich die beiden selbstständig bewegen
und der Spieler nur indirekt die Kontrolle übernehmen
kann. Er betätigt sich nämlich als Wettergott
und übernimmt per Eingabestift und Mikrofon die
Kontrolle über Wolken und Wind . . .
Zu Beginn gleitet Babymario mit Luftballons nach unten
und der Spieler muss versuchen, mit geschickt platzierten
Wolkenlinien Mario um diverse Hindernisse zu führen.
Stachelige Biester und fliegende Bösewichter wollen
nämlich seine Ballons zum Platzen bringen. Zusätzlich
zu den gezeichneten Wolken können Gegner auch
eingekringelt und "vakuumverpackt" auf Babymario geschubst
werden, um zusätzliche Punkte zu ergattern.
Heil am Boden angelangt, hechtet sich Babymario auf
Yoshis Schultern und dieser flitzt los. Diverse Hindernisse
wie Schluchten oder Mauern müssen auch hier mit
Wolkenlinien überwunden werden. Zusätzlich
kann Yoshi in altbewährter Manier hüpfen
und Eier verschießen, um so die auf dem oberen
Bildschirm befindlichen - und für unseren Stift
unerreichbaren - Gegner und Früchte zu ergattern.
Sollten im Eifer des Gefechts die Wolken Yoshis Wegverlauf
behindern oder so mancher Gegner unser Wolkenband als
Brücke benutzen wollen, so können wir helfend
eingreifen - indem wir nämlich auf das Mikrofon
pusten und die Wolken einfach wegwehen . . .
Fazit: Nintendo zeigt mit "Yoshi Touch & Go" erneut,
wozu der "DS" fähig ist. Die Grafik präsentiert
sich zwar nur in altbackenem 2D und die Spielmodi werden
mit der Zeit etwas eintönig, die innovative und
witzige Steuerung hat aber Suchtpotenzial und fesselt
den Spieler - sofern die Puste ausreicht - einige Zeit
an die Konsole.
#michael einböck
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