Thronfolger 27. Dezember
2005 Aller guten Dinge sind drei: Mit The Two Thrones
erscheint der letzte Teil der Prince Of Persia-Reihe. Der Kreis
schließt sich. Nach Sands of Time und Warrior Within
kommt es im dritten und letzten Teil der fantastischen Prince of Persia-Reihe
zum würdigen Finale. Zu Beginn seines Abenteuers hatte der noch jugendliche
Prinz den gut bewachten Sand der Zeit gutgläubig geöffnet. Als erwachsen
gewordener Krieger in der hochklassigen Fortsetzung reiste er dann in die Vergangenheit,
um die fortschreitende Ausbreitung des Sandes, die Energiequelle der Gegner, zu
verhindern. The Two Thrones (für Play Station 2, Xbox,
Game Cube und PC) spielt nun in der Heimat des Prinzen. In Babylon erwartet er
sich Frieden. Stattdessen findet der Prince of Persia, der von Kaileena, Herrscherin
der Zeit, begleitet wird, ein verwüstetes Königreich vor. Kaileena wird
entführt und schließlich auch ermordet - was wiederum den Sand der
Zeit entfesselt und diesmal sogar den Körper des Prinzen befällt. Langsam
erkennt er, dass in ihm der so genannte Dunkle Prinz entsteht, dessen unbarmherziger
und rücksichtsloser Geist allmählich Besitz von ihm ergreift. Im Verlauf
des Spiels verwandelt sich der Prinz mehrfach. Das Gameplay hat sich im
Vergleich zum Vorgänger Warrior Within kaum verändert
und das ist auch gut so. Wer die Angriffscombos, das Free-Form-Fighting-System,
im zweiten Abenteuer schon gelernt hat, wird sich mit The Two
Thrones nicht allzu schwer tun. Ansonsten sind einige Übungseinheiten
zu empfehlen. Grafisch wurde The Two Thrones noch einmal kräftig
aufpoliert und auf den neuesten Stand gebracht. Überraschend ist es daher,
dass bei Kampfszenen vereinzelt Kollisionsabfragen-Fehler zu entdecken sind
obwohl der Prinz ins Leere säbelt, segnet trotzdem so mancher
Gegner das Zeitliche. Zu entdecken gibt es insgesamt wieder jede Menge:
Knifflige Rätsel, Geheimtüren- und Gänge sowie fesselnde Kampfszenen.
Der Mix, der das Kultspiel von Ubisoft so einzigartig macht, ist geblieben. Fazit:
Auch der dritte Teil der Prince-of-Persia-Trilogie sucht Seinesgleichen
und zählt ohne Zweifel zu den besten Games dieses Jahres. Der Kreis schließt
sich, denn schon Sands of Time wurde als Spiel des Jahres 2003 ausgezeichnet. #michael
unverdorben |