Hart am Limit
16. Dezember 2005
Nur selbst fahren ist realistischer: Illegale
Straßenrennen und heiße Verfolgungs-jagden
mit der Polizei in "Need For Speed:
Most Wanted".
Kaum ist "NFS: Most Wanted" in
den Läden,
schon überkommt den Spieler eine Speed-Sucht.
Durch ein geschicktes Zusammenspiel von den Tuning-Möglichkeiten
der Underground-Serie kombiniert mit den Polizei-Verfolgungsjagden
aus den älteren NFS-Reihen schafft
es Electronic Arts wieder, dem Spieler den Titel vom
verrücktesten und berühmt-berüchtigtsten
Fahrer aller Zeiten zu verleihen.
Bessere dein Image in der Straßenszene durch
zahlreiche Verfolgungsjagden auf, wobei du gleichzeitig
sowohl ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit den meist gesuchten
Fahrern der Szene als auch ein Katz und Mausspiel mit
zahlreichen Polizeiautos à la Hollywood bestreiten
musst. Ja, richtig gehört. Unsere schon längst
vermisste Justiz hängt euch wieder im Nacken.
Sie bekommt diesmal auch Unterstützung von Hubschraubern
und Straßensperren. Doch mit ein bisschen Feingefühl
kann man die Gesetzeshüter sogar "bei Seite räumen".
Autos dafür hat man genug: Angefangen von Golf
V GTI, BMW M3 GTR bis hin zu Porsche Carrera GT, Lamborghini
Murcièlago und Mercedes SLR McLaren reicht die
Palette von 36 Normal-Autos über
vielen Tuner-Wagen bis hin zu Exoten. Doch sollte
man sich nach einiger Zeit das Auto umlackieren oder
doch lieber ein anderes zulegen - die Gesetzeshüter
suchen nach einer Weile nämlich gezielt nach euerem
fahrbaren Untersatz.
Mit mehr als 200 Kilometern Straße - was der
Stadt von "Underground 2" entspricht, hast
du in drei Bezirken genug Freiraum, dir ausreichend
Respekt zu verschaffen, um in der "Black List" die
Spitzenposition zu erringen. Die Black List ist ein
Klassement der 15 siegreichsten Fahrer, die kein Risiko
und keine Kosten scheuen - und schon gar keine Moral
haben.
Neben der bekannten Lachgaseinspritzung gibt es eine
neue "Speedbreaker-Funktion", mit der du
in Zeitlupe enge Kurven oder einem fast nicht zu überwindendem
Hindernis noch ausweichen kannst. Was wieder
dabei ist, kann man schon auf der Spielhülle erkennen.
Die altbewährten "Unterground 2-Tuningteile" sind
erneut mit von der Partie - mit zahlreichen
Optionen und Einstellmöglichkeiten im Bereich
des Getriebes, der Reifen, der Aerodynamik und natürlich
des Motors.
Bei den Rennarten gibt es einige Menüs, die
aus den Vorgängern bekannt sind.
Sprintrennen, Dragraces und Rundrennen. Was allerdings
neu ist, ist das Radar-Highscorerennen und das Mautstellenrennen.
Und diese versprechen, was sie halten. Beim ersten
Modus bist du der Sieger, wenn du auf einer vorgegebenen
Strecke die meisten Radarstrafen sammelst. Beim Mautstellenrennen
musst du in einer vorgegebenen Zeit von einer Mautstelle
zur anderen kommen - und dabei die Zeit unterbieten.
Im Großen und Ganzen kann man sagen, dass durch
die schöne Grafik, dem gelungenen Soundtrack
und den zahlreichen Verfolgungsjagden "Need for
Speed: Most Wanted" seinen Vorgängern in
nichts nachsteht. Es gäbe einiges
Verbesserungspotential, doch sicherlich gelingt auch
diesem Need-For-Speed-Titel der Durchbruch und er sollte
ein „Most Wanted" in den Geschäften
eures Vertrauens werden.
#octavian ittu
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