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007: Liebesgrüße aus Moskau  - PS2 - GameCube - Xbox - Testbericht - Review

Geschüttelt, nicht gerührt: Sean Connery als 007. Bild: SN/eagames

 
Martini statt Wodka
16. Dezember 2005

Lizenz-Recycling vom Feinsten: Sean Connery in "007 - Liebesgrüße aus Moskau" für PS2, Xbox und Game Cube.

42 Jahre ist es her, als Sir Sean Connery in "Liebesgrüße aus Moskau" zum zweiten Mal in die Rolle des legendären britischen MI6-Agenten James Bond schlüpfte. Jetzt erhaltet Ihr die Lizenz zu töten auf

Roger Moore! Nein, Sean Connery. Ach was, der einzig wahre Bond ist George Lazenby! Wer nun eigentlich den Titel des besten 007-Darstellers aller Zeiten verdient, wurde oft diskutiert, aber nie eindeutig geklärt. Fest steht: Connery zählt zu den Favoriten.

Nach über vierzig Jahren bietet EA-Games nun endlich die Möglichkeit, selbst in die Rolle des Martini-schlürfenden, eleganten Ladykillers zu schlüpfen, um im Auftrag ihrer Majestät einen gefährlichen Abstecher ins kalte Moskau der 60er Jahre zu unternehmen.

Frauenheld, Scharfschütze, Geheimagent: "Liebesgrüße aus Moskau" (USK: 16) präsentiert sich als gelungener Third-Person-Shooter, im liebevoll inszenierten 60er Jahre-Look. Ob Fahrzeuge, Kleidung, oder Architektur – die Retro-Bond-Welt weckt nostalgische Gefühle und verwöhnt Zocker mit umfangreichen Gamplay-Optionen. Damit der Shooter nicht zur monotonen Ballerorgie verkommt, sorgen rasante Verfolgungsjagden im schicken Wagen und kugelsicheren Motorboot für reichlich Abwechslung. Als besonders cooles Feature erweist sich der Raketen-Rucksack. Mit diesem heißen Teil auf dem Rücken, gilt es ganze Brücken zu sprengen, Panzer auszuschalten und feindliche Helikopter vom Himmel zu holen.

Die übersichtliche Steuerung macht Trainingsmissionen und langwierige Einführungen überflüssig. Viele der Spezial-Funktionen – Springen, Abseilen, Türe öffnen – werden bereits mit nur einer Taste aktiviert und auch das automatische Anvisieren der Gegner vereinfacht die Schussgefechte enorm. Das Spiel kann gleich von Beginn an richtig loslegen – ermöglicht wird dies durch die logische und einfache Tastenbelegung. Vor allem bei der angenehmen und simplen Bedienung der Fahrzeuge und Geschütze kann die leicht handzuhabende Steuerung punkten.

Grafisch gleicht das Game einem richtig gut geschütteltem Martini: Die Figuren und ihre Mimik wurden überaus realistisch animiert, die Bewegungsabläufe sind flüssig und glaubwürdig. Auch das Mündungsfeuer und die Explosionen wirken plastisch. Vor allem aber die detaillierte Umgebung und die schönen Landschaften entpuppen sich als echter Blickfang.

Größtenteils folgt die Handlung der Filmvorlage von 1963 - viele der Action-Sequenzen basieren sogar auf originalen Missionen. An Koffergeschütze und Panzerfäuste kann ich mich persönlich zwar nicht erinnern, dafür sorgt das umfangreiche Waffenarsenal für heiße Action und Schweiß-treibende Spannung.

Zu kritisieren sind eigentlich nur die etwas linear gestalteten Levels: Vom Weg abzukommen ist schier unmöglich, manche Abschnitte müssen sogar zweimal gegangen werden. Dadurch wird der Spielfluss an manchen Stellen des Games etwas gehemmt. Obwohl jeder der insgesamt 15 Einsätze relativ lang dauert, ist das Abenteuer – selbst auf der höchsten Schwierigkeitsstufe – überraschend schnell zu Ende.

Erwähnenswert ist noch der Multiplayer-Modus, bei dem bis zu vier Bond-Fans gleichzeitig tätig werden können.

Fazit: Durch die schöne Retro-Grafik und das variantenreiche - wenn auch sehr lineare - Gameplay ist der gewaltarme Shooter sehr unterhaltsam und empfehlenswert.

#stephan kliemstein

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007: Liebesgrüße aus Moskau  - PS2 - GameCube - Xbox - Testbericht - Review
 
  007 - Liebesgrüße aus Moskau  

 

Spieler: 1 - 4
Genre: Action-Adventure
Entwickler: Electronic Arts
Herausgeber: Electronic Arts

 
  IMBILD
screenshots
 
  SYSTEME
 
  INTERNET
www.ea.com/...
Offizielle englische Homepage zu EAs "Liebesgrüße aus Moskau".
 
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