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| Schleichen statt Prügeln: Batman
Begins. Bild:
SNea |
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Flatter-Geschichten
9. Juli 2005
Schlechte Videospiele zu bekannten
Kinofilmen gibt es wie Sand am Meer. Mit "Batman Begins" scheint sich die berühmte Ausnahme der Regel zu bestätigen.
Wer
die alten Batman-Spiele kennt, wird bei "Batman
Begins" mit einem knallharten Actionspiel rechnen:
Lange Combos, intensive Kämpfe und wildes Drücken
auf die Knöpfe am Gamepad.
Doch genau wie der Film schlägt auch das Spiel überraschende
Wege ein. Natürlich wird auch in "Batman Begins" gekämpft,
doch dies geschieht in den wenigsten Fällen durch
direkte Frontalangriffe. Stattdessen geht der Spieler
im Dunkel der Nacht auf Jagd und setzt Kraft, Intellekt
und eine Reihe von High-Tech-Gadgets ein, um die Gegner
zu besiegen. Die Gegenspieler sind unter anderem die
klassischen Bösewichte Scarecrow, Ra's Al Ghul
und Carmine Falcone aus den Heften von "DC Comics".
Ausgefeilte Actionsequenzen lassen in die aufregende
und gefährliche Welt von Batman eintauchen, in
der Gotham City vor dem drohenden Chaos bewahrt werden
soll.
Und auch wenn sich EA Games jedes einzelne Spielelement
in "Batman Begins" aus anderen Spielen geschickt "ausgeliehen" hat,
so ergibt das Ganze dann doch eine recht anständige
Kombination, welche am ehesten mit "Splinter Cell" verglichen
werden könnte.
Filmfans dürfen sich ebenfalls freuen: Das Spiel
orientiert sich an der Kinovorlage und lässt alle
entscheidenden Szenen aus Christopher Nolans ambitionierter
Neuinszenierung nacherleben. Acht Level an 14 Schauplätzen
sorgen für ein spannendes Gameplay und fesselnden
Spielspaß.
In Sachen Optik haben sich die Entwickler sichtlich
Mühe gegeben, um die düstere Atmosphäre
des Films so gut wie möglich zu transportieren.
Die trostlosen Hinterhöfe des Comic-Molochs Gotham
City sahen wohl in keinem Batman-Spiel zuvor derart
gut aus und wirken dank häufig eingesetzter Spezialeffekte
auch sehr realistisch.
#tom geiregger
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