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Crossover aus ustria
22. März 2003
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| Überraschungs-Newcomer"wit'
the movement". Bild: SN/ats-records |
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Die österreichische Band wit the
movement schlägt mit ihrer Mischung aus Metal,
Rap und Scratching eine erfrischend harte Gangart ein.
Wer immer noch glaubt, dass guter Crossover sicher
nicht aus Österreich kommen kann, der wird seit
Kurzem eines Besseren belehrt. Die Band wit
the movement veröffentlichte Ende Februar
ihren ersten Longplayer Frontline Terrorsound
und lässt dabei mit einer genialen Mischung aus
Metal, Rap und Scratching aufhorchen.
Abgehackte Gitarren-Riffs, treibende Basslines, tolle
Breaks und ein messerscharfer Gesang mit einer ordentlichen
Portion Wut sind die Markenzeichen der Band.
Das wit the movement-Projekt wurde
1997 in Klagenfurt gegründet und besteht aus Gitarrist
Andy, lOw rEnZo am Bass, Drummer Max, DJ Cueing an den
Turntables und "The Messenger" A. P. am Mikro.
A. P.s Wut entlädt sich in Texten über Polizeigewalt,
Rassismus und Klassenunterschiede und stellt das (amerikanische?)
System an sich in Frage. Erinnert alles stark an Rage
against the machine, jene US-Crossover-Vorreiter-Band,
mit der die österreichischen Ausnahme-Newcomer
auch am ehesten verglichen werden könnten.
Interessant sind die Scratching-Einlagen von DJ Cueing,
die nicht aufgesetzt wirken, sondern sich perfekt in
die Songs einfügen und dem aggressiven Sound den
letzten Schliff verpassen.
Erste kommerzielle Erfolge kann wit the
movement ebenfalls schon verbuchen. Fünf
Songs von Frontline Terrorsound wurden von
Red Bull für die Videoproduktionen von Knights
of the Kites und Red Bull Rider Profiles
verwendet. Ein Mitarbeiter der Produktionsfirma hatte
die Vorabmixes gehört und sich gleich die Rechte
gesichert.
Live gibts die Band derzeit leider nicht zu sehen.
Die Promo-Tour zum Album fand nämlich beim ersten
Konzert Ende Februar ein jähes Ende, als sich A.
P. die Achillessehne riss.
Ab Mai wird weitergetourt und dann heißt es:
Watch out for wtm, they gonna rock the house.
#mike
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