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Rap-Daltons
17. Februar 2004
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| FRITZ-Interviewpartner Flip,
Laima und Dan Bild: SN/lettner |
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Die Linzer Rap-Formation "Texta" plauderte
im FRITZ-Interview über ihr neues Album "So
oder so".
Texta sind so was wie die selbsternannten Daltons des
Rap. Ihr Können haben die Linzer Rapper ja bereits
mehrmals unter Beweis gestellt. Zuletzt mit "Hediwari",
einem Song über eine typisch österreichische
Eigenart ("Hätte ich.., wäre ich.."
- Stichwort: Gerhard Berger). Platz sieben der FM4-Jahrescharts
gab es dafür. Nun ist das neue Album "So oder
So" fertig und wird am 23. Februar veröffentlicht.
FRITZ-Mitarbeiterin Dini hat drei Jungs von Texta im
Rahmen des FM4-Fests zu einem Interview getroffen und
mit ihnen über das neue Album geplaudert.
FRITZ: Warum habt Ihr "So oder so"
als erste Singleauskopplung ausgewählt?
Flip: Na ja, eigentlich war es mehr Zufall.
Es ist uns wirklich schwer gefallen, aus den verschiedenen
Songs, die auf dem Album sind, eines auszuwählen.
Aber das Leben ist nun mal voll von Entscheidungen..
Laima: Ja, man kann sich so oder so entscheiden.
(lacht)
Flip: Wir haben wirklich lang überlegt
und dann doch "So oder so" zum Sieger gekürt.
So unentschlossen wir anfangs gewesen sind, jetzt sind
wir mit der Entscheidung mehr als glücklich. "So
oder so" ist ein sehr vielfältiger Song. Er
repräsentiert das neue Album recht gut.
Laima: Das Album "So oder so" ist
sicher unser vielfältigstes. Beim letzten Mal wollten
wir etwas Einheitliches. Ein Ganzes, das eine Geschichte
erzählt. Diesmal ist das Ganze viel freier. Wir
haben einfach drauflosgearbeitet, die eigenen Ideen
eingebracht und uns erst zu einem recht späten
Zeitpunkt zusammengesetzt.
Flip: Die Texte sind diesmal auch anders entstanden.
Wir haben uns für vier Tage in den Bergen, in Lauffen,
quasi eingesperrt und an den Texten gebastelt. Das war
ein richtiger Marathon. Aber es hat sich gelohnt. Wir
sind wirklich zufrieden mit "So oder so".
FRITZ: Es soll ja auch ein Video geben. Freut
Ihr Euch schon auf den Dreh?
Laima: Na ja, die Freude könnte größer
sein. Es ist sicher etwas anderes. Aber es ist definitiv
Arbeit. Ziemlich anstrengende noch dazu.
Dan: Es ist ja nicht so, wie man sich das gerne
vorstellt: der Star kriegt alles serviert und muss dann
nur kurz für fünf Minuten vor die Kamera.
Flip: Außerdem kostet so ein Video mehr,
als man annehmen möchte. So gesehen ist es sowieso
purer Luxus, in Österreich ein eigenes Musikvideo
zu drehen. Wir können uns das auch nur leisten,
weil wir das Video gemeinsam mit einem Freund machen.
Mit ihm kann man super zusammenarbeiten und kann auch
sagen, wenn etwas nicht passt, ojne lange drumherum
reden zu müssen.
Dan: Aber meistens passt es sowieso. Weil schon
im Vorfeld besprochen wird, wie es werden soll. Und
das klappt dann auch meistens. Ist einer der Vorteile,
wenn man den Produzenten kennt.
FRITZ: Bei eurem Auftritt hat man das Gefühl
gehabt, das "Heimatlied" hätte es euch
besonders angetan. Habt Ihr ein Lieblingslied?
Dan: So ein richtiges Lieblingslied gibt es
nicht. Freilich hat man zu dem einen oder anderen eine
stärkere Beziehung - je nachdem, wie intensiv man
daran gearbeitet hat...
Laima: Das neue Album ist so verschieden, man
kann die Lieder nicht einfach so über einen Kamm
scheren und ein Lieblingslied auswählen. Das war
ja auch die Schwierigkeit bei der Single. Aber das Heimatlied
hat heute in die Stimmung gepasst.
FRITZ: Ihr habt dem Publikum ordentlich eingeheizt.
War auch gut so, sonst wären die Leute erfroren.
Ihr seid ja auch ordentlich eingepackt aufgetreten -
war es auf der Bühne genauso kalt?
Flip: Es ist gruselig kalt gewesen...
Laima: Wir hätten eigentlich Heizschläuche
haben sollen. Aber die haben nicht funktioniert. Sind
scheinbar schon am Nachmittag ausgefallen...
Dan: Das hat mich ziemlich ins Schwitzen gebracht.
Der DJ-Pult ist da ziemlich empfindlich. Wenn es zu
warm ist, kondensiert das Wasser zu Dampf und es geht
nicht mehr gescheit, aber noch schlimmer ist es, wenn
alles einfriert. Dann geht definitiv gar nichts mehr.
Laima: Wir haben uns schon das WC-Szenario (lacht),
also das Worst-Case-Szenario ausgemalt. Wie es im schlimmsten
Fall wohl kommen könnte: TEXTA-Auftritt platzt,
weil nichts funktioniert. Die Anspannung war diesmal
also doppelt groß. Wäre ja auch super peinlich:
FM4 feiert Geburtstag und wegen uns geht die Party nicht
weiter..
Dan: Es ist dann ja doch alles gut gegangen.
So ziemlich jedenfalls. Meine Finger sind halb ein-
und abgefroren. Aber es hat trotzdem geklappt. War ein
super Fest. Jetzt noch ein bisschen aufwärmen und
dann vielleicht noch ´mal hinausschau'n, was sich
draußen so tut.
#dini lettner
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