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Hip-Hop-Metal-Rap
30. Juni 2003
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| SAS sind schon mehr als zehn
Jahre eine fixe Größe in deutscher Musikszene
Bild: SN/Dasch |
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Die deutschen Crossover-Pioniere "Such A Surge"
gastierten kürzlich im Rockhouse. Sänger Oliver
Schneider im "fritz" Gespräch.
"Such-a-Surge-Fans kamen im Salzburger Rockhouse
am 19. Juni voll auf ihre Kosten. Die deutschen Crossover-Pioniere
bewiesen mit ihrem Auftritt, dass sie nach einer längerer
Pause wieder voll da sind.
Engagierten Rap, exzellente Hip-Hop-Reime sowie hämmernde
Heavy-Metal-Rhythmen brachten das Rockhouse zum Beben.
Songs aus ihren alten Alben Der Surge Effekt
und Was besonderes wie z. B. Silver
Surger und Im falschen Film sowie
Lieder aus ihrem aktuellen Album Rotlicht,
die Wut, Auflehnung, Befreiungsschlag und Trotzreaktionen
hervorrufen, blieben beim Salzburg-Konzert nicht aus.
Die Jungs aus Braunschweig informierten fritz
im Interview über Zukunftspläne, Soloprojekte
sowie über das Leben in und um eine erfolgreiche
Musikgruppe.
Auf unsere Frage, wie eigentlich der NameSuch
a Surge entstanden sei, gab uns Olli Schneider
die Antwort, der Bandname habe keine wesentliche Bedeutung
und sei nur eine Schnapsidee gewesen.
Vorbilder haben die Musiker nicht wirklich, raten
aber Newcomer-Bands, ihren eigenen Musikstil zu entwickeln
und stets am Boden zu bleiben. Sie leben ihr Leben so
wie es kommt, können noch unerkannt zum Bäcker
gehen und legen nicht wirklich großen Wert
auf Ruhm und Reichtum.
Such a Surge haben es jedoch geschafft,
sich über die Jahre ein großteils unabhängiges
Umfeld zu schaffen, wodurch sie in ihrem künstlerischen
Schaffen freie Hand haben. Video-Drehs, Internet-Auftritt
oder CD-Cover-Design, alles wird selbst bestimmt und
umgesetzt. Dadurch können die Braunschweiger ihren
Fans das bieten, was auch wirklich in ihrem Interesse
ist. Zukunftspläne haben Such a Surge
einige, sie wollen mit Dog eat Dog auf Tour
gehen, so erfolgreich bleiben wie bisher und erneut
angreifen.
Olli betont, die Band wäre ohne ihre Fans, ihr
Publikum, nichts. Diese Aussage wirkte ebenso bescheiden
wie sympathisch und glaubwürdig.
#markus/max |