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Indiedeutschrock
14. Jänner 2005
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| Wiener Indie in Salzburg: Petsch
Moser. Bild: SN/rockhouse |
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"Petsch Moser" aus Wien waren vor kurzem
zu Gast im Rockhouse. FRITZ war mit dabei. Ein Konzert-bericht
von Doris Felber.
"Stell Dir vor ein Geist steigt zu uns herab und
will sich ein Bild des Menschen bilden. Wenn wir Glück
haben, dann trifft er genau auf ein Konzert der Wiener
Band "Petsch Moser". Dort lernt er die Menschheit
in einer Ausnahmesituation kennen, denn er wird eine
Menge sehen, deren Grenzen, Gefühlszustände,
Lebensfreude und Zufriedenheit ins Unermessliche steigen.
Pessimist, Realist: Du hast keine Chance. Stell Dich
doch mal als verbohrter, vereinsamter und trauriger
Realist vor: Wenn du diese Musik hörst, öffnest
du Dich Menschen, denen Du niemals zuvor getraut hättest
. . .
Du bist unbeeindruckt und lässt dich nicht beeinflussen.
Doch dann kommt diese Musikgruppe auf die Bühne
und lässt dich nicht mehr los. Du willst dich wehren,
doch durch jedes Herz finden sie eine kleine Gasse,
um deine Gefühlswelt zu erobern. Menschen umarmen
sich - was sonst eher selten passiert im Rockhouse -
lernen sich und alle anderen zu lieben und wollen mehr
vom Leben.
Keine Band schafft es mehr, die geheimsten Wünsche
der Menschen bei ihren Konzerten so zu befriedigen wie
Petsch Moser. Sie beschreiben die Angst genauso überzeugend
wie die Wirklichkeit, die Hoffnung genauso real wie
die Banalität der Träume, die Ignoranz genauso
wie die Liebe . . .
Sie lassen bei jedem Menschen die Gedanken frei, die
tief und untrennbar mit der Seele verbunden sind und
man hat dabei nicht ein einziges Mal ein schlechtes
Gewissen, sondern lässt sich einfach gehen."
#doris felber
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