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Back to Rock
18. Mai 2005
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| Von Anti-Klingeltönen und
Castor-Transporten: Madsen. Bild:
SN/madsen |
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Die Gruppe Madsen beschert der deutschsprachigen
Musik die ersehnte Wende: Statt Blümchen-Pop wird
wieder gerockt.
Lange sehnten sich viele Musikfans
nach einer Band, die mehr Rock im Blut hat als all
die anderen deutschsprachigen Formationen, die uns
in letzter Zeit mit Blümchen-Pop bombardierten.
Das Warten hat ein Ende. Madsen, eine Gruppe junger
Musiker und "richtiger" Männer,
machen endlich wieder gute alte Rockmusik.
Die fünf Jungs aus dem Wendland, einem Landstrich
in Schleswig-Holstein, waren am Wochenende zu Gast
in Salzburg, um am Sonntag im Republic die Leute zum
Tanzen und die Stimmung zum Kochen zu bringen.
Einen Tag vor ihrem Konzert konnte FRITZ-Mitarbeiterin
Doris sie persönlich bei einem Latte Macchiato
am Mönchsberg etwas besser kennen lernen.
Man merkt sehr schnell, das trotz der Tatsache, dass
drei der Bandmitglieder Brüder sind, sich alle
fünf sehr gut verstehen und sie so in Harmonie
ihrer Leidenschaft, der Musik, nachgehen können.
Obwohl sie sich öfter fragen, ob sie damit ihre
Zukunft auch absichern können, machen sie unverfälschte
Punkrockmusik mit Texten, die unter die Haut gehen.
Sänger Sebastian erzählt außerdem,
dass sie in einem Ort aufgewachsen sind, an dem das
Demonstrieren etwas Selbstverständliches ist.
Jedes Jahr durchqueren Castor Transporte das Wendland,
und die Jungs sind bei jeder Demo dabei. Wohl auch
ein Grund für
die „Wir lassen uns nicht alles gefallen“-Einstellung,
die man auch in jedem ihrer Songs spürt.
Dass sie nicht zu allem Ja und Amen sagen, wird durch
den Wunsch des Sängers bekräftigt, einmal
auf so einer Demo zu spielen.
Doch vorher war noch das Republic an der Reihe, das
im Zuge der FM4-Tour zur Bühne für Madsen
wurde. Jeder der dort war, hat gespürt wie sich
ehrliche, gefühlsgeladene Musik anfühlt.
Diejenigen, die am Sonntag Madsen nicht gesehen haben,
können sie in den kommenden Monaten auf ihrer
Tour erleben, im Zuge derer sie auch auf zahlreichen
Festivals, unter anderem dem Nova-Rock-Festival in
Nickelsdorf, spielen werden. Wer weiß, vielleicht
haben sie bis dahin sogar ihre Überlegungen, einen
Anti-Klingelton-Song zu schreiben, wahr gemacht.
#doris felber
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