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Der letzte Sender
28. Jänner 2006
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| Jedem Hörer sein eigenes
Radioprogramm: Last.FM. Bild:
SN/mike |
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Vom Hörer zum Programmchef: Mit dem Internetradio "Last.FM" kann
jeder sein persönliches Radioprogramm zusammenstellen.
Wer kennt das nicht? Im Radio läuft wieder eines
jener Lieder, die einfach nicht mehr zu ertragen sind.
Aber das Musikprogramm kann man sich leider nicht aussuchen.
Oder vielleicht doch?
Der letzte Radiosender, kurz "Last.FM", ist ein Internetradio,
das den Musikgeschmack des Hörers analysiert und
darauf basierend die Lieder auswählt.
Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten: Falls
der Benutzer seine Musiksammlung von der Festplatte über
ein Musikprogramm wie "Winamp", "iTunes" oder andere
abspielt, werden mit einem "Plugin" - einer Ergänzung
zum Musik-Player - die Lieder im Hintergrund gespeichert.
Daraus ergibt sich eine Statistik aus den gehörten
Liedern des PC-Benutzers. Sobald das Programm "Last.FM" gestartet
wird, erstellt es automatisch eine auf dieser Statistik
basierende Liederauswahl. Aber nicht nur Bands aus
der Liste werden dabei berücksichtigt, sondern
auch zu diesem Stil passende andere Gruppen.
Während des Hörens hat der Benutzer die
Möglichkeit, die einzelnen Lieder zu überspringen.
Außerdem kann "Last.FM" angewiesen werden, das
aktuelle Lied in Zukunft wieder zu spielen - oder diese
Stilrichtung überhaupt aus dem Radioprogramm zu
verbannen.
Die zweite Methode eignet sich für Hörer,
die keine eigene Musiksammlung auf dem Computer gespeichert
haben oder aber auch keine "Plugins" installieren wollen.
Dann spielt "Last.FM" zufällig Lieder vor und
der Benutzer kann mit den genannten Funktionen bestimmen,
welche Musikrichtungen im Radio gespielt werden sollen.
Zusätzlich besteht die Möglichkeit, über
eine Suchfunktion Bands, Lieder und Musikrichtungen
einzugeben, die man hören möchte.
Music for the People: Über das Profil können
Freunde Einsicht in die persönlichen Favoriten
nehmen und sogar zeitgleich den "eigenen" Radiosender
mithören. Außerdem werden von "Last.FM" Benutzer
in einer Liste angezeigt, die den gleichen Musikgeschmack
haben.
Voraussetzung für "Last.FM" ist nur eine nternetverbindung
(Breitband wäre ideal) und ein Standard-Mediaplayer.
Und das Beste daran: "Last.FM" ist nicht nur kostenlos
- der Onlineradiosender ist auch vollkommen legal,
da der Betreiber dafür Gebühren bezahlt.
#manfred jansky
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