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Gärtnerin mit
80er-Sound
12. November 2002
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| Kim is back und "Born to
Be Wild" Bild: SN/kimwilde.com |
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Pop-Ikone Kim Wilde mit neuer Single
zurück im Showgeschäft
"Es ist schon komisch, wenn sich eine 42-jährige
zweifache Mutter, die sich mit Gartenarbeit beschäftigt,
in ein Lederdress zwängt und 'Kids In America'
singt". - Kim Wilde, Pop-Ikone der Achtziger, betrachtet
ihr Comeback als Sängerin durchaus mit Humor. Für
eine Revival-Tournee hat sich die Britin zur einer Rückkehr
auf die Bühne überreden lassen, nun erschien
die Single "Born To Be Wild" (musica). "Ich
habe keine Erwartungen. Wenn der Song ankommt, freut
es mich. Wenn nicht, wirft man das keinesfalls aus der
Bahn."
"Cambodia", "Chequered Love" und
"View From A Bridge" hießen einige der
Songs, mit denen Kim Wilde in den Achtzigern als schärfste
Konkurrentin von Nena zahlreiche Hits landen konnte.
"Wir sind mittlerweile gute Freunde", erzählte
Wilde letzte Woche bei einem Pressegespräch in
Wien. Im Gegensatz zu Nena hat sich die Engländerin
vor sechs Jahren eigentlich aus dem Showgeschäft
verabschiedet. "Meine Karriere war an einem Nullpunkt
angelangt", so die smarte Blondine.
Kim Wilde heiratete, nahm den Namen ihres Mannes an,
färbte sich die Haare braun, bekam Kinder und zog
sich zunächst ins Privatleben zurück. Dennoch
ist sie zumindest in ihrer Heimat nicht ganz aus der
Öffentlichkeit verschwunden. Die 42-Jährige
entdeckte die Liebe zur Gartenarbeit, bekam ihre eigene
TV-Sendung und wurde Kolumnistin einer Tageszeitung.
"Naja, und dann wurde mir eine hübsche Summe
angeboten, um mit einer Achtziger-Show auf Tournee zu
gehen", lachte die Sängerin.
Ihre Pop-Karriere geht Wilde heute viel lockerer an:
"Nach jeder Tournee denke ich, das wird jetzt wohl
die letzte gewesen sein. Weil irgendwann werden die
Leute vom Achtziger-Revival genug haben. Wenn nicht,
soll's mir auch recht sein." Ob es auch ein neues
Album geben wird, das lässt die Sängerin offen:
"Ich schließe es zumindest nicht aus, konkrete
Pläne gibt es allerdings keine. Es macht mir wieder
Spaß, Kim Wilde zu sein - und sie zahlen dafür.
Außerdem klingt meine Stimme viel stärker
als früher."
Wenn es um ihre aktuelle Single geht, kann sich die
Künstlerin eine Schmunzeln nicht verkneifen: "Da
hat jemand die 'glorreiche' Idee gehabt, Kim Wilde soll
'Born To Be Wild' als Soundtrack zur deutschen Tourenwagen-Meisterschaft
singen. Toll! Ich war weder von der Idee angetan, noch
vom Song, weil ich den nie mochte. Aber ich ließ
mich zu einem Versuch überreden. Dann bekam das
Projekt eine Eigendynamik, die Coverversion hat Power
und gefällt mir wirklich gut. Es war nie meine
Absicht, mit der Single eine zweite Karriere zu starten..."
#APA/m2e
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