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Crossover-Sturmwarnung
16. September 2003
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| Ill Nino sind auch auf dem Soundtrack
zum Horror-Schocker "Freddy vs. Jason vertreten.
Bild: SN/Roadrunner |
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Die US-Formation "Ill Nino" vermischt
harten Rock mit lateinamerikanischen Ethno-Klängen
und zweisprachigen Lyrics.
Das Rockphänomen Ill Nino ist vor etwa zwei Jahren
zum ersten Mal aufgetaucht. Seit dem Debütalbum
"Revolution, Revolucion" hat sich die Formation
aus den USA, die lateinamerikanische Ethno-Klänge
in ihre Songs einfließen lässt, eine ansehnliche
Fan-Schar erspielt. "Confession" (musica)
heißt die zweite, am 29. September erscheinende
CD, die Bassist Laz Pina als "detailreicher und
klarer" bezeichnete. Am 19. Oktober gastiert Ill
Nino im Rahmen der "Roadrage Tour" im Wiener
Planet Music.
Dabei waren die Vorzeichen gar nicht gut, haben doch
mehrere Musiker die Band verlassen. "Die Veränderungen
haben uns nur noch entschlossener gemacht", kommentierte
Pina die Umbesetzungen. "Wir hatten mehr Vertrauen
in die Fähigkeit der einzelnen Musiker. Wir sind
erwachsener geworden, das hört man."
Einfluss auf den Sound hatte nicht zuletzt Neuzugang
Danny Couto, zuständig für die Percussion.
"Die Tribal-Drums sind sehr ausgeprägt",
so Laz Pina. "Aber wir wollen das nicht zur Effekthascherei
tun, sondern mit entsprechender Ernsthaftigkeit. Man
kann das nicht vortäuschen. Wir sind zwar in erster
Linie Rockmusiker, sind aber mit Latino-Einflüssen
groß geworden. Warum sollten wir unsere Kultur
verleugnen?"
Wichtig ist Sänger Cristian Machado in diesem
Zusammenhang der zweisprachige Gesang. "Texte in
Englisch und Spanisch ermöglichen es ihm, sich
besser und klarer auszudrücken", betonte sein
Kollege am Bass. "Spanisch ist auch Teil unserer
Kultur. Ein Crossover verschiedener Sounds und Sprachen
macht unsere Arbeit viel spannender. Diese Band hat
als Experiment begonnen, das extrem erfolgreich wurde.
Das bestätigt unseren Weg."
Vertreten ist ein Lied von Ill Nino auf dem Soundtrack
zum Horrorstreifen "Freddy versus Jason".
Laz Pina lachte: "Als die Besucherzahlen bekannt
wurden und der Film ganz oben in den Kino-Charts rangierte,
bin ich etwas verwirrt gewesen. Ich hätte mit so
einem Erfolg nicht gerechnet, weil ich selbst kein Fan
dieses Genres bin. Ich konnte mir als Teenager keinen
Schocker ganz anschauen, ich hatte Albträume...
Dass der Soundtrack mit unserem Song hoch in den Charts
eingestiegen ist, das bereitet mir dagegen Freude."
#apa/m2e
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