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Jesus ist Schlagzeuger
31. März 2004
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| Am 2. April im Rockhouse: Dover
mit She-Male-Trouble und Rubberfresh im Vorprogramm.
Bild: SN/emi |
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Wenn "Dover"- Schlagzeuger Jesus Antúnez
mit seinen Bandmitgliedern einheizt, nimmt das Rocken
(beinahe) heilige Ausmaße an.
"Dover" Fragen zur Bedeutung des Bandnamens
sind sinnlos. Inspiriert von einer Frauenkleider-Marke
entschieden sich die Schwestern Amparo und Cristina
Lianos 1992, ihre soeben gegründete Alternative-Band
"Dover" zu taufen. Über eine Zeitungsanzeige
hatten sie zuvor den Bassisten Alvaro und Jesus gefunden.
Zusammen wurde ihnen rasch klar: Das Glück kommt
zu dem, der warten kann. Ihre ersten Gehversuche waren
in der Tat nicht mehr als Krabbeln ohne Arme. Gerade
einmal 700 Käufer rockten zu den Sounds auf ihrem
Debüt "Sisters" aller Anfang ist
schwer.
1997 kam die Wende: Dover wechselten zu Subterfuge
Records und der Erfolg schien sich abzuzeichnen. Video-Clips
und eine ordentliche Promotion bescherte dem spanischen
Quartett Aufmerksamkeit und einen CD-Absatz, den es
sich wohl kaum zu erhoffen wagte. "Dovers"
zweites Album "Devil Came To Me" ging 500.000
Mal über den Ladentisch und wurde zum erfolgreichsten
Indie-Album Spaniens.
Nachdem Bassist Gómez die Band verlassen und
Alvaro Díez seinen Platz eingenommen hatte, kündigte
man Subterfudge und wurde schließlich bei EMI
sesshaft. Es folgten die LP´s Late At Night
und das Wahnsinnswerk I was dead for 7 weeks in
the city of Angels.
Spaniens Export-Kracher #1 auf den Punkt gebracht
Nachdenklich: Ja, Langsam: selten. Diesem Grundsatz
bleiben die Madrilenen auch auf ihrem aktuellen Album
The Flame treu. Und damit nimmt der spanische
Vierer das Rockhouse am 2. April ins Visier.
Vorsicht ist geboten, wenn Cristinas unberechenbare
Stimme und die tückischen Gitarrenriffs ein Bündnis
eingehen und den Laden bis auf die Grundmauern durchrocken.
Hingehen und abgehen!
#stephan kliemstein
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