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Charlotte macht Punk
19. Februar 2003
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| Nicht mal die Kirche ist vor
Live-Auftritten gefeit Bild:
SN/goodcharlotte.com |
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US-Band Good Charlotte hat "mehr zu sagen"
als andere Bands.
"Die Leute werden das beim Hören unseres
neuen Albums hoffentlich hören", so die Zwillinge
Benji und Joel, Gründer der Gruppe. Die CD "The
Young And The Hopeless" ist seit kurzem im Handel.
Der Longplayer enthält den Hit "Lifestyle
Of The Rich And Famous".
Die 1979 geborenen Zwillinge sind in Waldorf (Maryland)
aufgewachsen, einem Vorort "in der Mitte von Nirgendwo",
wie sie selbst sagen. "Unsere Familie war alles
andere als funktionierend. Aber zum Glück waren
mein Bruder und ich immer für einander da. Wenn
etwas nicht gut lief, machten wir Musik", betont
Benji, der sich mit 16 selbst das Gitarrespielen beibrachte.
Joel tendierte mehr zu den Leadvocals. "Nach der
Schule gingen wir schnurstracks in unser Zimmer und
musizierten stundenlang."
Ohne Geld wurde das erste Demo eingespielt und an
Plattenfirmen verschickt. Benji: "Ich habe einen
Brief geschrieben. Wir seien Good Charlotte, war da
zu lesen. Und dass es billiger wäre, uns jetzt
einen Plattenvertrag anzubieten, als zu warten."
1997 schlossen die Zwillinge die Highschool ab. Als
Geschenk bekamen sie von ihrer Mutter ein Ticket nach
Kalifornien. "Einige unserer Lieblingsbands wie
Green Day haben ihre Karrieren in einem Club namens
924 Gilman Street begonnen. Also haben wir eine Pilgerfahrt
dorthin unternommen. Es war übrigens unser erster
Flug", erinnern sich die Brüder in einem von
der Plattenfirma verbreiteten Interview.
Mit neuer Inspiration und Motivation starteten Good
Charlotte nach ihrer Rückkehr nach Maryland voll
durch. Nach dem Sieg eines Bandwettbewerbs und dem Mitwirken
an einem Sampler ging es auf Tournee. Im Mai 2000 wurde
schließlich ein Traum war: Die Gruppe unterschrieb
einen Vertrag bei Epic, im Herbst erschien das Debüt
"Good Charlotte".
Der Nachfolger entstand in Zusammenarbeit mit dem
Produzenten Eric Valentine (u.a. Queens Of The Stone
Age). Benji: "Sein Job war es in erster Linie,
das Beste aus uns herauszuholen. Wir haben meistens
ganze Takes aufgenommen. Das war hart, aber es hat sich
gelohnt. Es hört sich authentisch an." In
Anlehnung an den Plattentitel "The Young And The
Hopeless" meinen die Brüder: "Kindern,
wie wir es vor fünf Jahren gewesen sind, wollen
wir etwas geben, das ihnen über den Tag hilft."
#apa/m2e
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